13. One Rock Festival in Leonberg Sogar in England und Belgien inzwischen ein Begriff

Von Johan Stegmüller 

Beim 13. One Rock-Festival wird christlicher Glaube mit Rockmusik vereint.

Die Lokalmatadoren von  Dynamic haben das Publikum begeistert. Foto: factum/Bach
Die Lokalmatadoren von Dynamic haben das Publikum begeistert. Foto: factum/Bach

Rutesheim - Es ist kurz vor 18 Uhr, die Bühlhalle in Rutesheim füllt sich, am Ende sind es etwa 1000 Jugendliche, die beim christlichen Musikfestival „One Rock“ zeitgemäße Musik und christliche Botschaft erleben. Je näher der Beginn des Festivals rückt, desto aufgeregter werden die Gespräche im Saal. Als schließlich kurz nach 18 Uhr der Sänger der Band „Normal ist anders“ „One Rock, seid ihr da“ in die Menge schreit, begegnet ihm diese mit begeisterten Rufen und tosendem Applaus. Mit ihrem eigenen, als Electro und Jump Rock bezeichneten Musikstil und lauten Bässen bringt die Band die Halle zum Beben.

Bands von nah und fern

Zum 13. Mal fand das One Rock-Festival am Samstag statt. Die Besucher zwischen 13 und 20 Jahren erleben fünf christliche Rockbands nacheinander. Außer der 2009 gegründeten Band „Normal ist anders“ aus dem Sauerland war auch die fünfköpfige Band Staryend aus Süddeutschland wieder zu Gast. Extra aus Manchester angereist ist Twelve 24. Aus der Region waren Lichtfabrik aus Stuttgart und Dynamic aus Leonberg dabei.

Gestemmt wird das One Rock-Festival durch rund 120 ehrenamtliche Mitarbeiter. Das Coaching von Ehrenamtlichen und die Investition in junge Mitarbeiter ist Organisator und Bezirksjugendreferent Anastasios Leontopoulus sehr wichtig: „Eine Idee hinter dem Festival ist es, Talente zu entdecken und Persönlichkeiten wachsen zu lassen“, erklärt er. Denn egal ob Technik, Verpflegung, Kasse, Ordner, Bandbetreuung oder Catering, alles wird von ehrenamtlichen Helfern übernommen. Sogar ein Helferteam aus Brandenburg ist dieses Mal mit dabei. Da ein Festival dieser Dimension immer mit hohen finanziellen Kosten verbunden ist, wird das One Rock-Festival von vielen Firmen finanziell oder mit Sachspenden unterstützt. „Ohne diese Unterstützung wäre One Rock auch mit ehrenamtlichen Helfern nicht durchführbar“, erklärt Leontopoulus.

Vorab-Konzerte in Gymnasien

Um auch Jüngere für die Veranstaltung zu begeistern, gab es am Freitag zwei kleine Konzerte in den Gymnasien in Rutesheim und Leonberg. Das hat durchaus Wirkung gezeigt, denn der 13-jährige Conrad ist durch das Schulkonzert auf das One Rock-Festival aufmerksam geworden. Der aktuelle Auftritt von „Normal ist anders“ gefällt ihm sehr gut. Jana (18) und Lea (18) aus dem Enzkreis sind schon zum dritten Mal beim One Rock. Jana findet die Veranstaltung „Hammer geil“.

„Ziel des One Rock-Festivals ist es, den Besuchern und der Region ein anderes Bild von Glaube und Religion zu vermitteln als das, was häufig in den Köpfen von Menschen steckt“, betont Leontopoulus. Denn Glaube und Musik lasse sich nicht nur in der Kirche vereinen. Er freut sich, dass inzwischen Besucher aus ganz Deutschland, England und Belgien kommen.




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