25 Jahre Städtepartnerschaft Schwierige Partnerschaft

Esslingen  kritisiert den weißrussischen Diktator Alexander Lukaschenko. Foto: eastway
Esslingen kritisiert den weißrussischen Diktator Alexander Lukaschenko. Foto: eastway

Zur Jubiläumsfeier ist erstmals seit zwölf Jahren ist eine Delegation der Esslinger Partnserstadt Molodetschno zu Gast.

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Esslingen - Die Stadt hat am Mittwoch 25 Jahre Partnerschaft mit der weißrussischen Stadt Molodetschno gefeiert. Diese Partnerschaft hatte immer auch eine politische Dimension. So hatte die Stadt Esslingen nicht nur nach dem rätselhaften Tod des Oppositionspolitikers Gennadij Karpenko protestiert, sondern auch das Verschwinden des Oppositionellen und ehemaligen Bürgermeisters von Molodetschno Viktor Gontschar heftig kritisiert. Um ihre Kritik zu unterstreichen, hatte Esslingen im Jahr 2000 Viktor Gontschar den Theodor-Haecker-Preis für Politischen Mut verliehen. Aus Protest gegen den Diktator Alexander Lukaschenko fasste der Esslinger Gemeinderat 1999 eine Resolution, nach der künftig alle offiziellen Kontakte unterbleiben sollten, 2008 wurde der Beschluss dahingehend geändert, dass künftige Kontakte stets an eine gleichzeitige Kontaktaufnahme zu oppositionellen Kreisen gekoppelt sein sollen.

Zur offiziellen Partnerschaftsfeier war erstmals nach zwölf Jahren eine Delegation aus Molodetschno nach Esslingen gereist. Der Esslinger Oberbürgermeister Jürgen Zieger lobte das Engagement vieler Esslinger Institutionen für die Partnerschaft, insbesondere während Zeit der eingefrorenen Beziehungen.




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