28 Millionen Euro in der Zwangsausschüttung Warum sich das Lotto-Spielen am Mittwoch lohnt

Von Felix Ogriseck 

In der Lotto-Ziehung am Mittwochabend wird es garantiert mindestens einen Gewinner geben, denn der Jackpot im Spiel 6 aus 49 muss jetzt ausgeschüttet werden. Damit steigt auch die Chance, etwas zu gewinnen.

Am Mittwochabend rollen die Kugeln für die Ziehung im Spiel 6 aus 49. Foto: dpa/Tom Weller
Am Mittwochabend rollen die Kugeln für die Ziehung im Spiel 6 aus 49. Foto: dpa/Tom Weller

Stuttgart - Es mag auf den ersten Blick seltsam wirken, aber es stimmt. Der Lotto-Jackpot muss zwangsausgeschüttet werden. Bei der Ziehung am Mittwochabend werden deshalb 28 Millionen Euro verteilt. Die garantierte Ausschüttung gibt es immer dann, wenn in zwölf aufeinanderfolgenden Ziehungen der Jackpot nicht geknackt werden konnte, erklärt der Glücksspielanbieter in einer Pressemitteilung. Der Topf müsse seit 2009 nach den Regularien für Lotto 6 aus 49 auf jeden Fall in der 13. Ziehung garantiert geleert werden.

Es gab erst vier Zwangsausschüttungen

In der vergangenen Ziehung am Pfingstsamstag hatte kein Spieler die Gewinnzahlen plus Superzahl richtig getippt. Auch die sechs Richtigen ohne Superzahl in der zweiten Gewinnklasse hatte niemand getippt. Daher erfolgt an diesem Mittwoch die Zwangsausschüttung. Laut Lotto Deutschland kam es bisher erst vier Mal zu einer garantierten Jackpot-Ausschüttung, die letzten beiden Male waren im Jahr 2019. Am 23. Januar gewannen drei Tipper je 10,7 Millionen Euro und am 29. Juni gewann ein Spieler rund 31 Millionen Euro.

Gewinnen mit drei Richtigen ist theoretisch möglich

Theoretisch, wenn auch äußerst unwahrscheinlich, sei es möglich, dass die Gewinner der Gewinnklasse 8 mit nur drei Richtigen den Jackpot unter sich aufteilen. Und, so bestätigt es ein Pressesprecher, das Interesse bei einer solchen Zwangsausschüttung einen Tipp abzugeben sei deutlich höher, als bei den üblichen Ziehungen.

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