Abzug von US-Soldaten Strobl:Abzugspläne belasten Freundschaft zu USA

Von red/dpa/lsw 

Der amerikanische Präsident Donald Trump will 9500 Soldaten aus Deutschland abziehen. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl fehlt dafür jegliches Verständnis.

Innenminister Thomas Strobl hat sich zum Truppenabzug geäußert. Foto: dpa/Marijan Murat
Innenminister Thomas Strobl hat sich zum Truppenabzug geäußert. Foto: dpa/Marijan Murat

Stuttgart - Der geplante Teilabzug von US-Truppen aus Deutschland belastet aus Sicht von Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) die deutsch-amerikanische Freundschaft. „Für diese Entscheidung des US-Präsidenten fehlt mir jegliches Verständnis. Das ist ein Dämpfer für die bisherige gute Zusammenarbeit“, betonte Strobl am Mittwoch.

Er setze auf den US-Kongress, der den Teilabzug der Truppen verhindern oder zumindest erschweren könne. Von 34 500 US-Soldaten sollen nach dem Willen von US-Präsident Donald Trump 9500 aus Deutschland abgezogen werden.

Für Baden-Württemberg gilt nach Worten Strobls: „We love you!“ („Wir lieben euch!“) Der Vizeregierungschef fügte hinzu: „Unsere amerikanischen Freunde sind uns immer herzlich willkommen und werden als unsere Verbündete für sich und ihre Familien immer sehr gute Voraussetzungen für die Erfüllung ihrer militärischen Aufgaben vorfinden.“ Allen voran betreffe das die beiden Oberkommandos Eucom und Africom und die gesamte Garnison Stuttgart mit ihren rund 25 000 Streitkräften, Zivilisten und Angehörigen.

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