AC/DC-Comeback Zehn Hits der australischen Kultband

AC/DC zu ihrer Glanzzeit Ende der 70er (von links): Malcolm Young, Bon Scott, Cliff Williams, Angus Young, Phil Rudd Foto: Redferns/Fin Costello
AC/DC zu ihrer Glanzzeit Ende der 70er (von links): Malcolm Young, Bon Scott, Cliff Williams, Angus Young, Phil Rudd Foto: Redferns/Fin Costello

Mit dem härtesten bis dahin bekannten Rock’n’Roll wurden AC/DC in den 70ern zu Weltstars. Zur Veröffentlichung des aktuellen Albums „Power up“ haben wir zehn musikalische Wegmarken ausgesucht.

Kultur: Bernd Haasis (ha)

Stuttgart - Nomen est Omen: AC/DC, deren Bandname „Gleichstrom/Wechselstrom“ bedeutet, waren eine der aufgeladensten Combos ihrer Zeit. Besonders der Lead-Gitarrist Angus Young stand auf der Bühne oft unter Hochspannung, wie einige der nachfolgenden Videos beweisen. Wir haben unsere Auswahl chronologisch geordnet.

1. „Can I sit next to you, Girl“ (1975)

Die Debüt-Single verfügt bereits über den unwiderstehlichen AC/DC-Groove, Bon Scott gibt eine erste Kostprobe seines lasziven Gesangsstils.

2. „T.N.T“ (1975)

Ein Song wie ein Sprengsatz, eine Gesangsstimme scharf wie ein Rasiermesser – und lange ein Hit auf Tanzparties.

3. „Ride on“ (1976)

Eine einzige Blues-Ballade hat die Band geschrieben, in der Bon Scott selbstkritisch seinen wüsten Lebenswandel reflektiert und auf Selbstbesserung hofft.

4. „Let there be Rock“ (1977)

AC/DC erzählen hier eine etwas andere Schöpfungsgeschichte, hochdramatisch, elektrisierend und mit großer Katharsis.

5. „Whole lotta Rosie“ (1977)

Ein ebenso simples wie effektives Gitarrenriff mündet hier in die ungezügelte Lobpreisung einer sehr speziellen Frau – der Song ist längst ein Klassiker.

6. „Sin City“ (1978)

Mit dem neuen Bassisten Cliff Williams erklomm die Band die nächste kompositorische Stufe: Sie schaffte den Einstieg in klassischeren Hardrock jenseits von Blues-Schemata.

7. „Highway to Hell“ (1979)

Das von Mutt Lange übergroß produzierte Album und das Titelstück brachten den Durchbruch zur Stadion-Band. Der Songtext erwies sich als gruselige Prophezeiung: Kurz darauf war Bon Scott tot.

8. „Hells Bells“ (1980)

Die Glocke, das angezerrte Arpeggio, dann der Orkan – Brian Johnsons Einstand geriet zum Naturereignis.

9. „Back in Black“ (1980)

Nicht wenige halten diesen Song für Malcom Youngs Meisterwerk. Mal umfließt der Gesang die markante Gitarrenrhythmik, mal ist er in sie eingebettet.

10. „Thunderstruck“ (1990)

Der erste Hit nach einer längeren Durststrecke brachte AC/DC wieder richtig ins Geschäft – und das ist seither so geblieben.




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