ADFC: Aufruf zum #Abseitsradeln Urlaub mit dem Fahrrad ohne Stau auf den Radwegen

Von red 

In den Sommerferien rechnet der ADFC mit einem Ansturm auf die beliebtesten deutschen Radfernwege. Mit einem Themendossier unter dem Motto „Abseits radeln“ gibt der Fahrradclub deshalb Tipps, wie man einen entspannten Urlaub auf dem Rad auch in Zeiten von Corona erleben kann.

Für die Ferien hat der Fahrradclub ADFC ein Online-Dossier mit wertvollen Tipps für den Radurlaub in Zeiten von Corona zusammengestellt. Foto: ADFC 2 Bilder
Für die Ferien hat der Fahrradclub ADFC ein Online-Dossier mit wertvollen Tipps für den Radurlaub in Zeiten von Corona zusammengestellt. Foto: ADFC

ADFC-Tourismusexpertin Louise Böhler sagt: „Radfahren im Urlaub ist schon seit Jahren im Trend – aber in diesem Jahr rechnen wir pandemiebedingt mit einem regelrechten Boom auf den touristischen Radwegen. Besonders auf den Allzeit-Favoriten Weser-Radweg, Elberadweg, an der Nord- und Ostsee und am Bodensee kann es in diesem Sommer ziemlich voll werden. Deshalb richten wir die Aufmerksamkeit im Corona-Jahr einmal auf die weniger bekannten Reviere. Deutschland hat über 250 Radfernwege und mehr als 350 regionale Radrouten, da gibt es eine Fülle von Möglichkeiten zum Abseitsradeln. Mit Insidertipps zu Routenplanung, Ausrüstung und Unterkünften wollen wir dazu beitragen, dass alle mit Vergnügen und dem nötigen Sicherheitsabstand unterwegs ein können.“

Themendossier #Abseitsradeln jetzt online

Für die Ferien hat der Fahrradclub ADFC ein Online-Dossier mit wertvollen Tipps für den Radurlaub in Zeiten von Corona zusammengestellt. Darin gibt es Tipps zur Tourenplanung abseits der stark frequentierten Strecken. Im ADFC-Routenfinder kann man Geheimtipps für Themenrouten im ganzen Bundesgebiet finden, die selten überlaufen sind. Neuaufsteiger erfahren auch, welches Rad für welchen Bedarf geeignet ist, was in die Packtasche gehört – und welche Verkehrsregeln für Radfahrende gelten. Böhler: „Wenn man bei der Recherche auf eine Route stößt, von der man noch nie gehört hat, dann könnte es eine gute Wahl für dieses Jahr sein! Gut ist auch, sich antizyklisch zu verhalten – also beispielsweise nicht nur am Sonntag Radausflüge zu machen, sondern auch mal in der Woche.“

Lieber buchen als fluchen

Weil Beherbergungsbetriebe wegen der Covid-19-Pandemie Kapazitätsbeschränkungen haben, rät der ADFC, vorab zu buchen. Statt einer Etappenreise kann es entspannter sein, von einem festen Quartier aus eine Region mit dem Rad zu erkunden. Dafür eignen sich besonders die vom ADFC zertifizierten RadReiseRegionen. Bei den fahrradfreundlichen Unterkünften von Bett+Bike kann man online buchen oder über die App. Auch wer unterwegs Freizeiteinrichtungen besuchen will, sollte die Tickets möglichst schon vorab buchen. Informationen zu den unterschiedlichen Öffnungsregelungen von Gastronomie und Unterkünften in den Bundesländern gibt es auf den Seiten von Bett+Bike. Böhler: „Noch gibt es abseits der Hotspots freie Unterkünfte, aber auch die können sich schnell füllen.“

Auch zu Hause gibt es Spannendes zu entdecken

Für diejenigen, die gar nicht verreisen, sondern ihre Ferien in der eigenen Region verbringen wollen, hat der ADFC ebenfalls tolle Empfehlungen. Im Touren- und Veranstaltungsportal des ADFC kann man aus Hunderten geführter Touren wählen und Insidertipps von ADFC-Tourguides zum Nachradeln finden. Böhler: „Viele Menschen kennen die schönsten Ecken ihres direkten Umfelds gar nicht. Jetzt ist der beste Zeitpunkt, sie vom Rad aus zu entdecken!“

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