Adria-Tour während Coronakrise Keine Abstandsregeln beim Tennisturnier: Djokovic wehrt sich gegen Kritik

Novak Djokovic und Alexander Zverev umarmen sich nach einem Match. Foto: AFP/ANDREJ ISAKOVIC
Novak Djokovic und Alexander Zverev umarmen sich nach einem Match. Foto: AFP/ANDREJ ISAKOVIC

Die Adria-Tour stößt mehr und mehr auf Kritik. Bei der Novak Djokovic veranstaltete Turnierserie sind die Tribünen trotz Corona prall gefüllt – die Tennisspieler umarmen sich. Djokovic hat sich nun dazu geäußert.

Belgrad - Der Weltranglistenerste Novak Djokovic hat sich gegen die Kritik an den Hygienebestimmungen im Rahmen seiner Adria-Tour gewehrt. „Es ist nicht einfach, den Leuten zu erklären, dass die Situation in den USA oder in Großbritannien eine komplett andere ist als in Serbien oder den umliegenden Ländern“, sagte der 33-Jährige bei Eurosport. 

Die von Djokovic veranstaltete Turnierserie war am vergangenen Wochenende in der serbischen Hauptstadt Belgrad gestartet, auf eine grassierende Corona-Pandemie deutete allerdings wenig hin. Die Zuschauerränge waren prall gefüllt, die Spieler umarmten sich - und feierten anschließend ausgelassen in einem Club. 

Alexander Zverev nimmt teil

Djokovic erklärte, ihm sei die Kritik „speziell aus dem Westen“ bewusst. Jedoch: „Den Regeln und Maßnahmen, die von den Institutionen der Regierung und der öffentlichen Gesundheit festgelegt wurden, sind wir vom ersten Tag an gefolgt. Wir haben die Linien nicht überschritten.“ Am kommenden Wochenende geht die Tennistour, an der unter anderem Deutschlands Topspieler Alexander Zverev teilnimmt, in der kroatischen Küstenstadt Zadar weiter.

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