Auktionshaus Gärtner in Bietigheim-Bissingen 458 000 Euro für eine Briefmarke

Von red/pho 

Sensation beim Auktionshaus Gärtner in Bietigheim: Eine Briefmarke aus dem Jahr 1915 kommt für knapp eine halbe Million Euro unter den Hammer.

Diese seltene (rote) Briefmarke aus dem Jahr 1915 war dem neuen Besitzer fast eine halbe Million Euro wert. Bilder von weiteren spektakulären Versteigerungen finden Sie in unserer Galerie. Foto: Auktionshaus Gärtner 8 Bilder
Diese seltene (rote) Briefmarke aus dem Jahr 1915 war dem neuen Besitzer fast eine halbe Million Euro wert. Bilder von weiteren spektakulären Versteigerungen finden Sie in unserer Galerie. Foto: Auktionshaus Gärtner

Bietigheim-Bissingen - Das Auktionshaus Gärtner in Bietigheim-Bissingen verzeichnet wieder eine Auktion mit Rekordergebnis: Für 458 000 Euro versteigerte der Auktionator und geschäftsführende Inhaber Christoph Gärtner am vergangenen Samstag eine Briefmarke aus dem Jahr 1915. Die rote 1-Mark-Briefmarke trägt die Aufschrift „Togo Occupation franco-anglaise“ und gilt unter Sammlern als Rarität. Gärtner bezeichnet sie in einer Mitteilung als „das wahrscheinlich teuerste Stück der deutschen Philatelie des 20. Jahrhunderts“. Passend dazu war das Ambiente der Auktion: Sie fand im Schlosshotel Monrepos in Ludwigsburg statt.

Gesamtergebnis von 910 000 Euro

Die Briefmarke war Teil der Sammlung des in Fachkreisen bekannten Philatelisten Peter Zgonc. Das Startgebot lag bei 250 000 Euro, bei 370 000 Euro zuzüglich Gebühren fiel dann der Hammer. Zusammen mit zwei weiteren Versteigerungslosen der „Togo“-Sammlung Zgoncs brachte es das Trio am Wochenende auf ein Gesamtergebnis von 910 000 Euro. Bereits im vergangenen Juli hatte das Auktionshaus Gärtner in seiner Hamburger Niederlassung zwei Briefmarken aus der deutschen Kolonie Togo zu einem Rekordpreis verkauft. Die beiden Marken gingen zusammen für rund 385 000 Euro über den Tisch. Der Katalogwert der Briefmarken lag bei 110 000 Euro.




Unsere Empfehlung für Sie