Autobahnkreuz Walldorf Polizei ermittelt nach wilder Verfolgungsjagd gegen 34-Jährigen

Der Fahrer wurde bei dem Unfall bei Walldorf leicht verletzt. Foto: 7aktuell.de/Simon Adomat
Der Fahrer wurde bei dem Unfall bei Walldorf leicht verletzt. Foto: 7aktuell.de/Simon Adomat

Ein 34-Jähriger at sich über mehrere Autobahnen hinweg eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Am Ende überschlug sich das Auto des Mannes, der ohne Führerschein unterwegs war.

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Karlsruhe - Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe ermittelt gegen einen Mann, der die Polizei bei einer Verfolgungsfahrt über mehrere Autobahnen hinweg in Atem gehalten hat. Es bestehe der Verdacht der Gefährdung des Straßenverkehrs und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie der Fahrerflucht, sagte ein Behördensprecher am Dienstag in Karlsruhe. Das generelle Strafmaß für solche Delikte reiche von einer Geld- bis zu einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Der 34-Jährige, den 20 Streifenwagen verfolgten, ist nun in einer psychiatrischen Klinik. Ein Arzt hatte laut Polizei dringenden Behandlungsbedarf gesehen.

Mit 180 Stundenkilometern auf Standstreifen unterwegs

Der Mann aus Hamburg, der laut Polizei keinen Führerschein besitzt, war am Montag auf der Autobahn 5 Richtung Süden zunächst bei Bruchsal mit einem anderen Auto zusammengestoßen, danach aber einfach weiter gefahren. Die Stoppsignale eines ihn mittlerweile auf der A8 verfolgenden Streifenwagens missachtete er, auf einem Standstreifen stieß er mit seinem Fahrzeug gegen Warnbaken, deren Trümmer gegen ein Wohnwagengespann geschleudert wurden. Er raste trotzdem weiter - auf dem Standstreifen mit einem Tempo von bis zu 180 Stundenkilometern. Am Autobahnkreuz Walldorf überschlug sich der Wagen schließlich. Der Fahrer konnte sich leicht verletzt befreien. Derzeit ermitteln die Beamten noch, wem das Auto gehört. Der Sachschaden wird auf mehr als 10 000 Euro beziffert.

Die Polizei zeigte sich erleichtert, dass der Verkehrsrowdy nicht noch Schlimmeres angerichtet hat: „Wir sind froh, dass da nicht mehr passiert ist“, sagte ein Behördensprecher.

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