Autobauer aus Stuttgart gegen Coronavirus Daimler will Herstellung von Medizingeräten unterstützen

Von red/dpa 

Mercedes-Benz hat ein Angebot an die Medizintechnik formuliert, die im Kampf gegen das Coronavirus helfen könnte. Der Autobauer könne mit 3D-Druckern Bauteile liefern, die dringend für medizinisches Gerät benötigt würden.

Der Daimler-Stern über Stuttgart – der Konzern will sich im Kampf gegen das Coronavirus beteiligen und die Herstellung von medizinischem Gerät unterstützen. Foto: dpa/Sebastian Gollnow
Der Daimler-Stern über Stuttgart – der Konzern will sich im Kampf gegen das Coronavirus beteiligen und die Herstellung von medizinischem Gerät unterstützen. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Stuttgart - Der Autobauer Mercedes-Benz will in der Coronavirus-Krise die Herstellung von medizinischem Gerät unterstützen. Mithilfe von 3D-Druckern könnten einzelne Bauteile gefertigt werden, die wegen der Pandemie derzeit in der Medizintechnik dringend benötigt würden, teilte die Daimler-Tochter am Freitag mit. „Wir stehen mit unserer Expertise und unserem Spezialwissen für die Fertigung bereit, jetzt ist es an der Medizintechnik, uns zu kontaktieren. Unsere 3D-Drucker stehen auf jeden Fall zur Verfügung“, sagte das Vorstandsmitglied der Mercedes-Benz AG, Jörg Burzer.

Bei Pkw komme der 3D-Druck üblicherweise im Prototypenbau und in der Kleinserienfertigung zum Einsatz. Auch Volkswagen prüft derzeit, ob es mit 3D-Druckern Medizintechnik-Teile fertigen kann.