Mit einem Mehrspielermodus belebt Facebook einen Klassiker neu: Nutzer des sozialen Netzwerks können nun mit Freunden den Achtzigerjahre-Hit „Pac-Man“ spielen.

Digital Unit: Jörg Breithut (jbr)

Stuttgart - Facebook holt sich einen Klassiker in die Videospielesammlung: Nutzerinnen und Nutzer des sozialen Netzwerks können nun beim Kultspiel „Pac-Man“ gegeneinander antreten. Das Videospiel steht bei Facebook Gaming seit Montag zur Auswahl.

Bei dem Klassiker aus den Achtzigerjahren geht es darum, mit einem gelben Kreis alle Pixel in einem Labyrinth zu futtern und dabei bunten Geistern auszuweichen. Wer alle Pixel aufgesammelt hat, der erreicht das nächste Level.

Bei „Pac-Man Community“, wie das Spiel bei Facebook heißt, können sich bis zu vier Nutzer gleichzeitig ihren Weg durch ein Level bahnen. Zwar haben alle das gemeinsame Ziel, sämtliche Pixel wegzufuttern. Es geht allerdings auch darum, im Wettbewerb die meisten Punkte innerhalb der Gruppe zu sammeln.

Spieler können entweder eine schnelle Runde starten und darauf hoffen, dass andere Facebook-Nutzer sich anschließen. Außerdem können Nutzer als Spielleiter ihre Freunde per Code zu einer „Pac-Man“-Partie einladen. Wem die klassischen Level zu eintönig sind, der kann auch selbst ein Labyrinth basteln.

Der „Watch“-Modus ist noch im Testbetrieb. Hier können die Nutzer nur zuschauen und den Figuren virtuell zujubeln. Foto: Facebook

Im Testbetrieb läuft noch der so genannte „Watch“-Modus, der die Spielfelder in einer 3D-Ansicht abbildet. Dabei sind Pac-Man und die Geister computergesteuert. Zuschauer können aber dem gelben Kreis oder seinen Gegnern per Mausklick zujubeln. Das beschleunigt die Figuren und verschafft ihnen einen Vorteil. Möglicherweise testet Facebook damit interaktive Möglichkeiten für das geplante Metaverse, in dem sich die Menschen in Zukunft virtuell treffen sollen.

Viele Fans hat das Spiel allerdings noch nicht angelockt. Bis Dienstagvormittag hatten weniger als 1000 Nutzerinnen und Nutzer den Klassiker ausprobiert. Die Chancen stehen deswegen bisher eher schlecht, Mitspieler zu finden. Das sieht bei anderen Titel auf der Plattform anders aus. Spiele-Alternativen zu „Schiffe versenken“ und „Scrabble“ zählen teilweise mehrere Millionen Spieler.