Die Royals sind da: Der britische Prinz William und seine Frau Kate sind drei Tage zu Besuch in New York und Washington. New York putzt sich zu Ehren der beiden Gäste in blau-weiß-rot heraus.

Korrespondenten: Knut Krohn (kkr)

New York - Endlich! Endlich gibt es wieder Fotos von Kate und ihrem Gatten William. Der britische Prinz und die Herzogin sind zu einem Besuch in New York eingetroffen. Dutzende Fotografen und Fans der Royals nahmen das Paar am späten Sonntagabend (Ortszeit) vor dem Luxushotel Carlyle in Manhattans Upper East Side in Empfang. Es ist der erste Besuch des Paares an der US-Ostküste.

Aus Sicherheitsgründen war ihre genaue Ankunftszeit geheim gehalten worden - vergeblich. Im Internet verbreiten sich hunderte von Fotos der beiden. Wobei immer deutlicher wird: William ist inzwischen nur noch das Anhängsel seiner Frau. Sie steht im Rampenlicht, sie wird bewundert, sie fotografiert. Der Prinz wird allenfalls beneidet, dass er der Mann an der Seite einer solch glamourösen Dame sein darf. Aber William lächelt stoisch, er scheint sich mit seiner Rolle abgefunden zu haben.

Der Besuch des Paares zeigt allerdings wieder einmal, dass die Amerikaner klammheimliche Hardcore-Royalisten sind. Allerdings wissen die beiden auch, sich in das Herz auch des allerletzen aufrechten Republikaners zu schmeicheln: Die jungen Royals haben keine eigene Maschine gechartert, sie kamen mit einem Linienflug von British Airways in die US-Metropole!

War unser Twitter-Favorit in Sachen Kate bis jetzt @Everything_Kate,

so müssen wir nun gestehen, dass ihr – zumindest während der Zeit des USA-Besuches – ihre Konkurrentin @Favgirlcrush den Rang abgelaufen hat. Sie twitterte wie eine Wahnwitzige im Sekundentakt von der Ankunft des Paares in New York.

Die Frau ist in New York allerdings eine Twitter-Promi-Größe und betreibt eine eigene Promi-Internet-Seite.

Aber zurück zu unseren Hauptpersonen. Der Empfang von William und Kate war standesgemäß: das Empire State Building erstrahlte zu Ehren der Gäste aus London in blau-weiß-rot, den britischen Nationalfarben. Den beiden Repräsentanten des britischen Königshauses steht in den kommenden drei Tagen ein strammes Programm bevor. Am Montag trennen sich aber erst einmal ihre Wege: William macht sich auf zu einer Stippvisite in der Hauptstadt Washington, wo unter anderem ein privates Treffen mit Präsident Barack Obama im Oval Office geplant war. Bei seiner Stippvisite in der US-Hauptstadt wollte der junge Royal am Montag auch an einer Konferenz der Weltbank gegen Korruption teilnehmen.

In New York sieht sich Kate, die im April das zweite Kind erwartet, derweil mit der Frau des New Yorker Bürgermeisters ein Zentrum für Kindesentwicklung an. Gemeinsam wollen Prinz William und seine Frau der Opfer der Terroranschläge des 11. September 2001 gedenken und das Museum am Fuße des neuen World Trade Center besichtigen.