Badminton Erneut heißt das Ziel nur Klassenerhalt

Von Nathalie Mainka 

Mit einer kleinen personellen Veränderung startet die KSG Gerlingen in die neue Württemberg-Liga-Saison. Gegen den BV Rastatt muss die ersatzgeschwächte Mannschaft eine deutliche 2:6-Niederlage einstecken.

Patrick Spahr   holt   mit      Partnerin  Simone Widmaier      einen  Punkt    im  gemischten   Doppel. Foto: Andreas Gorr
Patrick Spahr holt mit Partnerin Simone Widmaier einen Punkt im gemischten Doppel. Foto: Andreas Gorr

Gerlingen - Ein Saisonauftakt nach Maß sieht anders aus. Mit 2:6 hat die erste Badminton-Mannschaft der KSG Gerlingen das Heimspiel in der Baden-Württemberg-Liga gegen den BV Rastatt verloren. Kapitän Patrick Schneider war trotzdem recht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Wir mussten gleich zum Start auf zwei Stammspieler verzichten und damit in der Teamaufstellung jonglieren, das ließ sich leider nicht verhindern.“ Gerlingen spielt die dritte Saison in der höchsten Liga Baden-Württembergs. Nur ganz knapp entging die Mannschaft im März dieses Jahres dem Abstieg. „Und erneut wird unser Saisonziel der Klassenerhalt sein“, sagt Schneider, der dies seinem Team auch zutraut. Einige Spiele seien in der vergangenen Runde doch recht eng ausgegangen. Vielleicht fehlte auch das Quäntchen Glück.

Ein paar Änderungen gibt es in der Zusammensetzung der Liga. Die Mannschaft BSpfr. Neusatz ist in die Regionalliga aufgestiegen. Zurück in die Württemberg-Liga musste die SG Metzingen/Tübingen II. Von dort kamen der TSV Altshausen und die SG Waghäusel nach oben. Die Leistungsstärke der beiden Aufsteiger kann Patrick Schneider noch nicht einschätzen. „Von Waghäusel weiß ich ein paar Namen, mehr aber nicht“, sagt der KSG-Kapitän. Die anderen Konkurrenten – BSV Eggenstein-Leopoldshafen, SG Schorndorf II, BV Rastatt, TV Zizenhausen sowie der Nachbar SG Feuerbach/Korntal – sind aus der vergangenen Saison bekannt.

Im vergangenen Jahr waren die Gerlinger mit einem Sieg gegen den BV Rastatt in die Saison gestartet – das war einer von zweien in der kompletten Runde. Ohne Punkte blieben die Gerlinger dieses Mal. Für Patrick Schneider noch kein Beinbruch. Er sieht Potenzial in der Mannschaft. Für die fehlenden Simon Kiefer und Patrick Kesper – der in der vergangenen Rückrunden nach Gerlingen kam – sind am ersten Spieltag Stefan Ritter und Christoph Heck aus der zweiten KSG-Mannschaft eingesprungen. Sie spielten auch das Doppel zusammen – und verloren nach hartem Kampf in drei Sätzen (28:26, 16:21, 17:21). Auch das erste Doppel ging an die Gäste aus dem Badischen, Patrick Schneider und Patrick Spahr hatten mit 14:21 und 14:21 das Nachsehen. Besser machten es die beiden Frauen. Simone Widmaier und Anne Ladwig holten als Duo einen Zwei-Satz-Sieg (21:19, 21:17). Speziell für Ladwig war das ein schöner Erfolg. Sie ist aus der zweiten Mannschaft in die erste aufgerückt.

„Sie hat zuletzt richtig gut trainiert und sich positiv entwickelt“, versichert der Kapitän. Sie nimmt den Platz von Melina Wild ein, die zum Regionalligisten nach Dossenheim wechselte. „Das ist natürlich ein Verlust, weil sie viele Punkte geholt hat. Doch sie hat großes Talent, und es war klar, dass es für sie weitergehen muss“, so Patrick Schneider.

Weiter geht es für die KSG Gerlingen am Samstag, 8. Oktober, mit einem Heimspiel gegen Eggenstein-Leopoldshafen und gegen Aufsteiger Waghäusel.




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