Bahnhof Urbach Schlafender Mann gefährdet Bahnbetrieb – und sich selbst

Von red/len 

Ein Mann sucht sich in der Nacht zum Freitag im Rems-Murr-Kreis nicht nur einen unbequemen Platz, um seinen Rausch auszuschlafen, sondern auch einen gefährlichen. Jetzt muss er mit einer Anzeige rechnen.

Ganz schön gefährlich: Die Beine des Mannes hingen in den Gleisbereich (Symbolbild). Foto: AP/MICHAEL PROBST
Ganz schön gefährlich: Die Beine des Mannes hingen in den Gleisbereich (Symbolbild). Foto: AP/MICHAEL PROBST

Urbach - Ein 44-jähriger Mann hat in der Nacht zum Freitag im Bahnhof Urbach (Rems-Murr-Kreis) an der Bahnsteigkante geschlafen und dadurch nicht nur den Bahnbetrieb, sondern auch sich selbst in Gefahr gebracht.

Wie die Polizei berichtet, hat der Lokführer eines Regionalexpresses den auf dem Bahnsteig liegenden Mann entdeckt, als er gegen Mitternacht auf dem Nachbargleis den Bahnhof passierte. Als die Polizei am Bahnhof eintraf, fanden sie den Mann schlafend an der Bahnsteigkante, sodass seine Beine in den Gleisbereich hingen. Ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von knapp 1,8 Promille. Wegen des Vorfalls musste die Strecke für den Bahnverkehr kurzzeitig gesperrt werden.

Der Mann muss mit einer Anzeige rechnen

Der unverletzte Mann konnte zwar seinen Heimweg selbstständig antreten, muss aber mit einer Anzeige rechnen. Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass Aufenthalte im Gleisbereich lebensgefährlich sind.

Die weiße Linie an Bahnsteigen markiert den Sicherheitsabstand zum Gleis. Ein Aufenthalt zwischen Bahnsteigkante und der weißen Linie ist verboten. Selbst bei einer sofort eingeleiteten Notbremsung kommen Züge erst nach mehreren hundert Metern zum Stehen.




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