Letzte Woche musste das Herrenberger Naturfreibad nach nur einer Woche sein Schwimmbecken vorübergehend schließen. Grund dafür sind Bakterien im Wasser. Neue Ergebnisse sollen am Mittwochvormittag vorliegen.

Immer wieder macht der Pfützenkeim namens Pseudomonas Aeruginosa den Herrenbergern einen Strich durch ihren sommerlichen Badespaß. In der vergangenen Woche musste das Naturfreibad schließen, weil die Grenzwerte um das Vierfache überschritten wurden. Bis zum Nachweis einwandfreier Wasserqualität haben daher seit vergangenem Freitag zunächst nur das Hallenbad und die Freiflächen des Naturfreibads geöffnet.

Auch bei den Ergebnissen der Wasserproben, die seit Montag vorliegen, hat die Wasserqualität noch nicht gestimmt. Es liegt also immer noch eine Keimbelastung vor, weshalb das Freibad weiterhin geschlossen bleibt. Am Mittwochmorgen werden die Ergebnisse neuer Proben erwartet. Laut Pressesprecherin Anne Reichel geht die Stadt davon aus, dass die Grenzwerte dann wieder eingehalten werden können, was bedeuten würde, dass bereits am Donnerstag das Schwimmbecken wieder benutzt werden könnte.

Auch in den zurückliegenden Jahren kam es immer wieder zu kurzzeitigen Badepausen, wenn die Wasserqualität die strikten Grenzwerte vorübergehend nicht einhalten konnte. Meistens war die Ursache – wie auch jetzt – das Bakterium namens Pseudomonas aeruginosa.

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