Drei Menschen sterben Sportflugzeug stürzt bei Steinenbronn in einem Waldgebiet ab

Polizei und Feuerwehr sind vor Ort. Foto: SDMG 9 Bilder
Polizei und Feuerwehr sind vor Ort. Foto: SDMG

Wie die Polizei meldet, ist am Samstagvormittag bei Steinenbronn ein Sportflugzeug vom Typ „Piper“ in einem Waldgebiet abgestürzt. Einsatzkräfte und Experten für Flugunfälle sind vor Ort. Die Ermittler gehen mittlerweile von drei Todesopfern aus.

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Steinenbronn - „Bei Steinenbronn ist gerade ein Sportflugzeug abgestürzt.“ Das meldete ein Augenzeuge am Samstag um 9.45 Uhr der Polizei. Bei dem abgestürzten Flugzeug handelt es sich um eine einmotorige Maschine vom Typ „Piper“, die laut Polizeibericht am Samstagmorgen gegen 9.40 Uhr vom Flughafen Stuttgart gestartet war. Fünf Minuten später meldete der Zeuge den Absturz über den Notruf.

Wie die Polizei mitteilt, fanden die Einsatzkräfte an der Absturzstelle das Wrack der Maschine und mehrere verstorbene Personen. Zwischenzeitlich gehen die Ermittler von drei Todesopfern aus, bei denen es sich vermutlich um den Piloten und zwei Fluggäste handelt. Der Flugschreiber konnte vor Ort geborgen werden. Die Ermittlungen zur Absturzursache dauern an.

Absturzstelle liegt in dicht besiedeltem Waldgebiet

Das Flugzeug ist nach Polizeiangaben in einem dicht bewachsenen Waldgebiet nordwestlich von Steinenbronn (Landkreis Böblingen) abgestürzt. Nach Polizeiangaben waren insgesamt weit über 100 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes, Technisches Hilfswerk, Feuerwehr, Bundesstelle für Flugunfälle (BFU) und der Polizeipräsidien Reutlingen und Ludwigsburg in den Einsatz eingebunden. Die Bergung der Toten und des Flugzeugwracks dauerte auch am späten Nachmittag noch an. Die Absturzstelle wurde weiträumig abgesperrt.

Wie Polizeisprecher Stefan Hermann am Samstagmittag auf Nachfrage erklärte, würde die Untersuchung sich wohl einige Zeit hinziehen. Als Grund dafür gab er an, dass die Absturzstelle sehr schwer zugänglich sei. Zudem mussten die Einsatzkräfte auf die BFU-Experten warten. Die Bundesstelle für Flugunfälle hat ihren Sitz in Braunschweig. Bisher sei nur ein Mitarbeiter als „Voraus-Kommando“ eingetroffen, hatte Hermann noch gegen 13 Uhr mitgeteilt.

Kripo und Experten für Flugunfälle ermitteln

Die weiteren Ermittlungen wurden durch die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg übernommen. Unterstützt wurden die Ermittler dabei von Spezialisten der Spurensicherung und der BFU.




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