Bekennender Tierschützer Joaquin Phoenix trägt Kalb aus Schlachthof in die Freiheit

Der Oscarpreisträger Joaquin Phoenix machte sich auch in seiner Dankesrede für Tierrechte stark. Foto: dpa/Chris Pizzello
Der Oscarpreisträger Joaquin Phoenix machte sich auch in seiner Dankesrede für Tierrechte stark. Foto: dpa/Chris Pizzello

Oscarpreisträger Joaquin Phoenix ist Veganer und bekennender Tierschützer. Nur einen Tag nach der Verleihung rettet er ein Kalb und dessen Mutter aus einem Schlachthaus.

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Berlin - Einen Tag nach den Oscars hat der US-Schauspieler und bekennende Tierschützer Joaquin Phoenix („Joker“) erneut ein Schlachthaus besucht. Anlass war ein gemeinsamer Besuch mit der Tierschutzorganisation Farm Sanctuary, um eine Kuh und ihr Kalb auf einen Bauernhof zu bringen, wie die Tierschützer in einem Youtube-Video zeigten.

Die Kuh und ihr Kalb wären nicht getötet worden, sagte der Betreiber des Schlachthauses. „Ich hätte nie gedacht, dass ich in einem Schlachthaus Freundschaft finden würde“, sagte Phoenix über den Betreiber, mit dem er zuvor über Tierwohl diskutiert habe.

Joaquin Phoenix ist Veganer und hat für seine Aktionen zuletzt viel Aufmerksamkeit erhalten. Ende Januar fuhr er unmittelbar nach den Screen Actors Guild Awards (SAG) zu einem Schlachthaus, statt ausgiebig seine Auszeichnung als bester Hauptdarsteller zu feiern. Dort schenkte Phoenix immer wieder Schweinen auf ihrem letzten Weg Zuwendung, wie mehrere Medien berichteten. Eine Woche später zeichnete die Tierrechtsorganisation Peta den Schauspieler mit einem „Oscat“-Award aus.

Bei den Oscars gewann Joaquin Phoenix in diesem Jahr einen Preis als bester Hauptdarsteller. In seiner Dankesrede machte er sich erneut für Tierrechte stark. „Wir denken, wir haben das Recht eine Kuh künstlich zu befruchten und ihr Baby zu stehlen“, sagte er. „Dann nehmen wir die Milch, die für ihr Kalb bestimmt war, und kippen sie in unseren Kaffee und unsere Cornflakes“.




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