Bezirksliga Böblingen/Calw Erst gezaubert, dann abgeschaltet

Von sd 

Dem TSV Waldenbuch gelingt mit einem 3:2 gegen Haiterbach sein vierter Sieg in Serie.

Der Trainer Gerry Ott befindet sich mit seiner Mannschaft weiter auf Erfolgskurs. Foto: Archiv Yavuz Dural
Der Trainer Gerry Ott befindet sich mit seiner Mannschaft weiter auf Erfolgskurs. Foto: Archiv Yavuz Dural

Waldenbuch - 20 Minuten lang haben die Bezirksliga-Fußballer des TSV Waldenbuch im Spiel gegen den TSV Haiterbach das Herz ihres Trainers höher schlagen lassen. „Wir waren von Anfang an hellwach und haben einen tollen und erfolgreichen Offensivfußball gezeigt“, sagt Gerry Ott. Der Lohn war eine frühe 3:0-Führung. Am Ende wurde es aber noch eine Zitterpartie. Nur mit Mühe brachte der Aufsteiger ein 3:2 über die Ziellinie – seinen vierten Sieg in Serie, wonach er nun Tabellenfünfter ist.

Der herausragende Akteur der Anfangsphase war Philipp Müller. Der 19-Jährige erzielte zwei Treffer selbst, zudem bereitete er jenen von Dario Ciavarella vor. „Ich hoffe, dass der Knoten bei Philipp geplatzt ist. Es ist eine Freude, so einen Spieler im Team zu haben“, sagt Ott. Was er allerdings danach zu sehen bekam, gefiel ihm gar nicht. „Wir haben abgeschaltet, waren überheblich und haben den Vorsprung nur noch verwaltet“, konstatiert der Coach. Das rächte sich. Mit einem direkt verwandelten Eckball und durch ein Eigentor von David Freyer, der einen harmlosen Schuss unhaltbar ablenkte, meldeten sich die Gäste schlagartig zurück. Zuletzt hatten die Waldenbucher Glück, dass ihr Gegner nach einem Freistoß nur die Latte streifte.