Bezirkspokal Auch aus dem Trostpreis wird nichts

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Der TSV Plattenhardt scheidet mit einem 0:4 als letztes Filderteam aus dem Bezirkspokal aus.

Endstation Viertelfinale. Denis Kroer und dessen Plattenhardter Teamkolllegen mischten gut mit  – die Tore  erzielte aber der Gegner. Foto: Günter Bergmann
Endstation Viertelfinale. Denis Kroer und dessen Plattenhardter Teamkolllegen mischten gut mit – die Tore erzielte aber der Gegner. Foto: Günter Bergmann

Plattenhardt - Seit Donnerstagabend ist es besiegelt: Es wird ein Spieljahr ohne Titelgewinn. Nach ihren Aufstiegsambitionen müssen die Fußballer des TSV Plattenhardt auch jene auf den erhofften Trostpreis begraben. Bezirkspokalsieger 2019? Vorbei. Der Gegner, der den Filderstädtern schon in der Punkterunde uneinholbar enteilt ist, hat ihnen nun auch im Cupwettbewerb eine ernüchternde Abfuhr erteilt. Endstand in der aktuellen Viertelfinalpartie gegen den SC Stammheim: 0:4. Ein Ergebnis, das den Trainer Sascha Krammer den Kopf schütteln lässt. „Wir waren eigentlich nicht die schlechtere Mannschaft“, sagt er. Doch erhielten die Seinen Anschauungsunterricht in Sachen Abgezocktheit und Effizienz.

Der entscheidende Unterschied: die Gäste nutzten ihre Chancen, die Plattenhardter nicht. „Die haben fünfmal auf unser Tor geschossen, viermal war der Ball drin“, bilanziert Krammer. Derweil fehlte den Seinen beim Abschluss nicht nur die Zielgenauigkeit, sondern auch die Fortune. Unter anderem scheiterten Simon Kirschner am Innenpfosten und Marcel Stannull an der Querlatte. In einer weiteren Szene schoss der Winterpausen-Neuzugang Dennis Kattenberg unbedrängt knapp daneben.

Verhängnisvoller Irrtum beim 0:1

Wie man es besser macht, zeigte dann der Bezirksliga-Tabellenführer aus dem Stuttgarter Norden mit einem plötzlichen Doppelschlag kurz vor der Pause. Sergio Mavinga nutzte zwei Nachlässigkeiten der Plattenhardter Defensive prompt aus. Beim Führungstreffer etwa profitierte er davon, dass Krammers Abwehr nach einem Foulspiel stehen blieb und auf einen Freistoßpfiff wartete – dumm nur, dass der Schiedsrichter Vorteil laufen ließ. So hatte Mavinga völlig freie Bahn. Perfekt war die Schlappe schließlich, als der Kontrahent nach der Pause auch noch zwei Konter kühl vollendete.

Die Folge: das Halbfinale der Konkurrenz findet nun ohne Filder-Beteiligung statt. „Und wir haben am 1. Mai halt frei“, sagt Krammer, untermalt von einem gequälten Lächeln.