Billie Jean in Stuttgart Weiterhin nur an zwei Nächten geöffnet

Yusuf Oksaz freut sich mit seiner Frau (links) und weiteren Gästen über die vielen positiven Reaktionen auf seine neue Discothek Billie Jean. Foto: Lichtgut / Ferdinando Iannone©
Yusuf Oksaz freut sich mit seiner Frau (links) und weiteren Gästen über die vielen positiven Reaktionen auf seine neue Discothek Billie Jean. Foto: Lichtgut / Ferdinando Iannone©

„Sensationell“, freut sich Yusuf Oksaz, ist seine Disco Billie Jean gestartet. Bei der Eröffnungsparty wurde er überrannt – auch danach lässt der Zustrom nicht nach. Trotzdem öffnet der Wirt seine neue Location weiterhin nur zweimal in der Woche.

Lokales: Uwe Bogen (ubo)
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Stuttgart - Die Mutter von Yusuf Oksaz saß im hintersten Eck und staunte, wie viele Menschen in den völlig umgebauten Keller ihres Sohnes passen. Die heiße, laute und überfüllte Eröffnungsparty der Discothek Billie Jean an der Lange Straße in Stuttgart, die sich ganz bewusst Disco und nicht Club nennt, ist zum Stadtgespräch geworden. Doch auch an den beiden folgenden, den „regulären“ Tagen sind erneut Hunderte von Neugierigen gekommen. Trotz des großen Interesses bleibt der Chef dabei: nur an zwei Nächten – nämlich freitags und samstags – macht er seine hochgelobte Location im früheren Romy S. gegen 23 Uhr auf. „Mit dem Mrs. Jones und dem Dilayla habe ich noch zwei Stationen, um die ich mich kümmern muss“, sagt er. Weil die Neugierde nach der Eröffnung so groß ist, würde das Billie Jean auch donnerstags laufen, glaubt Oksaz. Aber man wisse nicht, wie lange die Anfangseuphorie anhalte.

Künftig wird es etwas dunkler auf der Tanzfläche

Nach dem ersten Wochenende im Normalbetrieb hat Yusuf Oksaz einiges geändert. „Wir haben ein Fine-Tuning vorgenommen“, berichtet er. Unter anderem wird das Licht nun etwas heruntergedimmt. Auf der Tanzfläche soll es dunkler werden. Besonders freut er sich, dass der Eingangsbereich mit den Großbuchstaben und dem Songtext von „Billie Jean“ so gut angekommen ist. „Unser Bäbberman Alexander Otto hat ganze Arbeit geleistet“, freut sich Oksaz. Die Buchstaben sind als Folie auf die Treppen, auf die Wände und den Boden geklebt worden. Viel Lob gab es auch für seine knallrot gestaltete Toiletten. „Ich bin ein Kind der 1970er Jahre“, sagt der Wirt, „und deshalb sind mir Farben sehr wichtig.“ Eine gute Location, findet er, entscheide sich nicht zuletzt an der Optik der Toilette.




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