Das sagt das Gesetz

In Deutschland verbietet das Tierschutzgesetz sowie die Tierschutzschlachtverordnung grundsätzlich, ein Tier ohne Betäubung zu schlachten. Von diesem Grundsatz sind Ausnahmen jedoch möglich. Menschen, denen ihr Glaube das Schächten von Tieren „zwingend vorschreibt“, können bei der zuständigen Behörde eine Ausnahmegenehmigung zum betäubungslosen Schächten beantragen. Dieses muss von einer fachkundigen Person in einem zugelassen Schlachtbetrieb durchgeführt werden, das Veterinäramt muss den Vorgang überwachen. Nach Auskunft des Landratsamtes gibt es seit vielen Jahren keine Anträge mehr im Kreis Böblingen. Zudem darf Fleisch von im Ausland geschächteten Tieren eingeführt werden.