Wer einen Standardbrief versenden will, zahlt derzeit 80 Cent, das Porto für eine Postkarte kostet 60 Cent – noch. Denn bald schon wird sich das ändern. Die Deutsche Post erhöht zum 1. Januar ihre Preise. Wir geben einen Überblick.

Wer einen Brief verschicken will, muss ab 1. Januar tiefer in die Tasche greifen. Denn nach fast drei Jahren erhöht die Deutsche Post zum Jahreswechsel das Porto. Der Grund: höhere Lohn- und Transportkosten und die stark gestiegene Inflationsrate, heißt es auf der Internetseite des Unternehmens mit Sitz in Bonn.

Das neue Porto gilt dann bis zum 31. Dezember 2024. Die Bundesnetzagentur hat diese Änderungen genehmigt. Zufrieden ist die Deutsche Post trotzdem nicht, hält die Erhöhungen für zu niedrig. Zusatzkosten für klimafreundliche Arbeit und andere künftige Faktoren wie eine Erhöhung der Stückkosten aufgrund von sinkenden Briefsendungen würden so nicht vollkommen ausgeglichen, so die Begründung. Aber wie viel teurer wird der Briefversand eigentlich?

Preise für nationale Briefprodukte und Services

Zunächst die Basisprodukte: Der Preis für einen Standardbrief steigt von 80 auf 85 Cent, der für einen Kompaktbrief von 95 Cent auf einen Euro. Der Großbrief wird ebenfalls fünf Cent teurer und kostet dann 1,60 Euro, der Maxibrief 2,75 Euro. Wer ein Postkarte verschickt, zahlt künftig 70 statt 60 Cent.

Bei den Zusatzleistungen gibt es die größten Erhöhungen. Prio-Kosten, also der Preis für eine schnellere Zustellung und Sendungsverfolgung, steigen um zehn Cent auf 1,10 Euro. Das Standard Einschreiben kostet bald 2,65 Euro statt 2,50 Euro. Auch der Einschreiben Einwurf wird 15 Cent teurer. Kunden zahlen dann 2,35 Euro. Hier gibt es die gesamte Übersicht der Deutschen Post.

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