Bundestagswahlkreis Backnang/Schwäbisch Gmünd Norbert Barthle tritt nicht mehr an

Von fro 

Nach zwei Absagen für die Landtagswahl muss sich die CDU im Rems-Murr-Kreis nun auch für die Bundestagswahl im kommenden Jahr nach einem neuen Kandidaten umsehen.

Norbert Barthle will sich im kommenden Jahr nicht erneut auf ein Mandat in Berlin bewerben. Foto: picture alliance / dpa/Wolfram Kastl
Norbert Barthle will sich im kommenden Jahr nicht erneut auf ein Mandat in Berlin bewerben. Foto: picture alliance / dpa/Wolfram Kastl

Backnang/Berlin - Die CDU wird sich nach einem neuen Kandidaten für den Bundestagswahlkreis Backnang/Schwäbisch Gmünd umschauen müssen. Der amtierende Abgeordnete Norbert Barthle hat jetzt angekündigt, im kommenden Jahr nicht mehr antreten zu wollen. „Ich hatte über 20 Jahre die Ehre und das Privileg, meinen Wahlkreis im Deutschen Bundestag zu vertreten, das erfüllt mich mit einem Gefühl des Stolzes und der Dankbarkeit,“ so Barthle in einer Stellungnahme.

Erstes Direktmandat im Jahr 1998

Der frühere Gymnasiallehrer war 1998 erstmals in den Bundestag gewählt worden und hatte fortan jedes Mal bei den Wahlen das Direktmandat erworben. Als besondere Mitverdienste der Arbeit für seinen Wahlkreis führt der 68-Jährige den Bau des Stadttunnels in Schwäbisch Gmünd, die B 29-Ortsumgehung in Mögglingen und den Weiterbau der B 14 zwischen Nellmersbach und Backnang an. Bundespolitisch besonders in Erscheinung trat er vom Jahr 2009 an als haushaltspolitischer Sprecher seiner Fraktion in der Zeit der Finanz- und Wirtschaftskrise. In der aktuellen Regierungskoalition ist er der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Einen möglichen Nachfolger hat der Kreisverband der CDU bisher nicht bekannt gegeben. Auch auf Landesebene müssen die Christdemokraten nach den Rückzügen von Claus Paal (Schorndorf) und Wilfried Klenk (Backnang) neue Kandidaten benennen.




Veranstaltungen

Unsere Empfehlung für Sie