Bundeswehr Bundeskabinett beschließt Verlängerung des Afghanistan-Mandats

Über die Verlängerung des Mandats entscheidet letztlich der Bundestag (Symbolbild). Foto: imago images/Sven Simon/Frank HOERMANN
Über die Verlängerung des Mandats entscheidet letztlich der Bundestag (Symbolbild). Foto: imago images/Sven Simon/Frank HOERMANN

Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan soll bis zum 31. Januar 2022 verlängert. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch grünes Licht gegeben. Auch zur Obergrenze der eingesetzten Soldaten aus Deutschland gibt es einen Beschluss.

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Berlin - Das Bundeskabinett hat grünes Licht für die Fortsetzung des Einsatzes der Bundeswehr in Afghanistan bis zum 31. Januar 2022 gegeben. Die Ministerrunde beschloss am Mittwoch in Berlin zudem, dass auch die Obergrenze von 1300 deutschen Soldaten erhalten bleiben soll. Die Soldaten sind Teil des Nato-Ausbildungseinsatzes „Resolute Support“. Über die Verlängerung des Mandats entscheidet letztlich der Bundestag.

Angesichts der Unklarheit, wie und ob die Nato ihren Einsatz am Hindukusch fortsetzt, wird mit dem Mandat eine zeitliche Kompromisslösung gewählt - auch mit Blick auf die Bundestagswahl im September. So soll einerseits die für eine Regierungsbildung nötige Zeit berücksichtigt werden. Andererseits soll zügig nach der Wahl eine neue Entscheidung über den Bundeswehreinsatz möglich sein.




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