Busfrust auf den Fildern SPD nimmt Stadt in die Pflicht

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Immer mehr Fahrgäste auf den Fildern beklagen sich über die Busunternehmen FMO und Melchinger, die seit einigen Monaten auf den Fildern unterwegs sind. Nun machen auch Stadträte Druck.

Fahrgäste klagen unter anderem über Verspätungen, Ausfälle und Routenänderungen. Foto: Malte Klein
Fahrgäste klagen unter anderem über Verspätungen, Ausfälle und Routenänderungen. Foto: Malte Klein

Filderstadt - Es sind nicht nur die Filderstädter Schüler, die sich über Busverspätungen, Ausfälle sowie das rüpelhafte Verhalten einiger Busfahrer beklagen. Auch der Vorsitzende der dortigen SPD-Fraktion, Walter Bauer, erlebt immer wieder Unpünktlichkeiten, obwohl der Verkehr eigentlich überschaubar sei, schreibt er in einem Antrag an die Stadtverwaltung. Die SPD verlangt nun, dass die Stadt in Zusammenarbeit mit den anderen betroffenen Kommunen und dem Landkreis Esslingen „Maßnahmen ergreift, dass nach nunmehr elfmonatiger ‚Eingewöhnungsphase’ die Defizite im Busverkehr beseitigt werden“. Zudem will die SPD wissen, was von der Stadt diesbezüglich bereits getan wurde.

Melchinger übernimmt noch mehr Linien

Seit die Firmen Friedrich-Müller-Omnibus (FMO) und Melchinger mehrere Linien übernommen haben, klappt offenbar vieles nicht mehr gut. Das beklagen etliche Fahrgäste, jüngst auch in den Facebookgruppen Filder-Pinnwand und Treffpunkt Filder. Einzelne Bushaltestellen werden nicht mehr angefahren, Routen teilweise spontan geändert, Anschlussbusse oft nicht erreicht. Bereits von Beginn an gab es immer wieder Ärger mit den zwei Unternehmen, seit diesem Herbst sei es katastrophal, sagt Simone Bessing, Elternbeiratsvorsitzende der Realschule Bonlanden. Umso ärgerlicher findet sie es, dass sie nun erfahren hat, dass Melchinger künftig auch in Neckartenzlingen Buslinien übernimmt. „Wie soll das denn noch bewerkstelligt werden?“, fragt sie.




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