Chipkrise Wie geht es in den Daimler-Werken weiter?

Zumindest nächste Woche soll die Produktion ungehindert vom Chipmangel laufen. Foto: dpa/Julian Stratenschulte
Zumindest nächste Woche soll die Produktion ungehindert vom Chipmangel laufen. Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Wegen des Chipmangels sind in den vergangenen Wochen eine Schicht in Sindelfingen und mehrere Schichten im Daimlerwerk Bremen ausgefallen. Und wie sind die Aussichten für die kommenden Wochen?

Korrespondenten: Markus Grabitz (mgr)
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Stuttgart - In der kommenden Woche wird der Chipmangel voraussichtlich keine Auswirkungen auf die Produktion in den Daimler-Werken haben. In keinem Werk muss nach Auskunft eines Konzernsprechers die Arbeit am Band unterbrochen werden. In der vergangenen Woche waren eine Schicht in Sindelfingen und mehrere Schichten im Daimlerwerk Bremen ausgefallen.

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Auch Daimler ist in der Produktion durch den Engpass an Mikrochips seit Monaten eingeschränkt. Etliche in Asien gelegene Werke von Zulieferern für die Bauteile, die in besonders hohen Stückzahlen bei Plug-in-Hybriden und vollelektrischen Fahrzeugen benötigt werden, hatten wegen Ausgangsbeschränkungen ihre Arbeit teilweise oder ganz einstellen müssen. Unter dem Chipmangel leiden nicht nur die Autobauer, sondern die gesamte Industrie, die bei ihren Produkten auf die Bauteile angewiesen sind.

Daimler-Chef Ola Källenius schließt nicht aus, dass der Chipmangel bis weit ins Jahr 2022 hinein dem Autobauer Sorgen bereiten wird – womöglich sogar bis 2023. Auch Daimler kann seit Monaten nicht so viele Autos ausliefern, wie die Auftragsbücher hergeben. Kunden müssen mit langen Lieferfristen rechnen.

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