Nach einem lauten Knall ist am Montagabend im Eislinger Hallenbad der Notfallplan in Kraft getreten. Es gab aber keinen Defekt, nur einen Bedienungsfehler an der Anlage. Nach 30 Minuten lief der Betrieb wieder wie gewohnt.

Eislingen - „Plötzlich gab es ein ohrenbetäubendes Geräusch im Eislinger Hallenbad. Wir mussten schauen, dass die Kinder, die bereits schon für das Training im Hallenbad waren, nach draußen bracht wurden.“ So wurde der Feuerwehr am Montagabend von einem Mitglied der DLRG berichtet. Insgesamt rund 100 Personen hat sich in dem für dem nur für Trainingszwecke geöffneten Bad aufgehalten. Als es zu einem Defekt kam, wurde sofort der Notfallplan aktiviert.

Feuerwehr mit Atemschutzgerät im Einsatz

Die Bademeister evakuierten daraufhin das Bad und alarmierten die Eislinger Feuerwehr, den Rettungsdienst und den Kreisbrandmeister. Zudem wurde die Werkfeuerwehr von Zeller & Gmelin angefordert.

Schwimmtraining beginnt mit Verspätung

Der Defekt erwies jedoch als weniger schwer als angenommen. Nach Auskunft der Stadtverwaltung hatte ein „kleiner Bedienungsfehler“ des Badepersonals den lauten Knall ausgelöst. Es habe keinen Defekt an der Anlage gegeben und auch Chlorgas sei nicht ausgetreten. So schlug auch das Gasmessgerät der Feuerwehr nicht aus. Nur etwas mehr als 20 Minuten nach dem Unfall bereits Entwarnung geben. So begann das Schwimmtraining der DLRG nur mit leichter Verspätung.

Sicherheitshalber ist aber die gesamte Technik gestern von der Herstellerfirma kontrolliert worden. Es sei alles in Ordnung gewesen, erklärt Ute Schwendemann vom Eislinger Kultur- und Sportamt.