Commando Cannstatt meldet sich zu Wort Ultras attackieren Vereinsbeirat des VfB Stuttgart

Die Ultras von Commando Cannstatt melden sich zu Wort und Beziehen Stellung zur Eskalation beim Kampf um die Macht beim VfB Stuttgart. Foto: Twitter/CommandoCannstatt
Die Ultras von Commando Cannstatt melden sich zu Wort und Beziehen Stellung zur Eskalation beim Kampf um die Macht beim VfB Stuttgart. Foto: Twitter/CommandoCannstatt

Der Kampf ums Präsidentenamt spaltet den gesamten VfB Stuttgart. Die Ultra-Gruppierung Commando Cannstatt hat sich mit einer Aktion an der Mercedes-Benz-Arena deutlich positioniert und zu Wort gemeldet.

Sport: Jürgen Kemmner (jük)
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Stuttgart - Die Ultra-Gruppierung Commando Cannstatt ist keine, die mit ihrer Meinung hinter den Berg hält – und so melden sich die Anhänger des VfB Stuttgart auch im eskalierenden Machtkampf beim Fußball-Bundesligisten über Twitter zu Wort. „Verrät der Vereinsbeirat den e.V.?“ fragen Fanvertreterinnen und -vertreter des VfB-Fanausschusses zur angekündigten Verschiebung der Mitgliederversammlung vom 18. März auf Anfang September. Dies hatte VfB-Präsident Claus Vogt angekündigt.

Die Ultras vom Commando Cannstatt kritisieren den Vereinsbeirat, der für die Auswahl der Kandidaten für die Präsidentschaftswahl zuständig ist, heftig und sie fühlen sich hinters Licht geführt. „Auch im Vereinsbeirat gibt es Bestrebungen, die Dinge anders zu handhaben und zumindest Interessen offen abzuwägen. Die bisherigen Ergebnisse sind aber eher ernüchternd. Warum schafft man es nicht eine klare Aussage zu treffen, dass der Vorstandsvorsitzende der AG nicht als e.V. Präsident kandidieren kann? Es war immerhin ein zentrales Versprechen der Ausgliederung, dass der e.V.-Präsident der Aufsichtsratsvorsitzende der AG ist. Diese Versprechen sollten euer Kompass sein, stattdessen navigiert ihr im Blindflug.“

Als Kandidaten fürs Amt des Vereinschefs haben bislang Amtsinhaber Claus Vogt, VfB-AG-Chef Thomas Hitzlsperger und der Unternehmer Volker Zeh ihren Hut in den Ring geworfen. Die Gruppierung hatte vor einigen Wochen bereits die Bewerbung von VfB-AG-Chef Hitzlsperger kritisiert und an den Steg über die Mercedesstraße, der zur Schleyerhalle führt, ein Transparent angebracht, auf dem „Thomas-Hitzlsperger-Allee“ zu lesen ist plus Karikatur des Ex-Profis.




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