Corona-Eklat bei WM-Quali FIFA-Disziplinarverfahren gegen Brasilien und Argentinien

nach dem Corona-Eklat beim WM-Qualispiel zwischen Brasilien und Argentinien hat die FIFA ein Disziplinarverfahren gegen beide Nationalverbände eingeleitet. Foto: Andre Penner/AP/dpa Foto: dpa
nach dem Corona-Eklat beim WM-Qualispiel zwischen Brasilien und Argentinien hat die FIFA ein Disziplinarverfahren gegen beide Nationalverbände eingeleitet. Foto: Andre Penner/AP/dpa

Zwei Tage nach dem Corona-Eklat beim WM-Qualifikationsspiel zwischen Brasilien und Argentinien hat der Fußball-Weltverband offiziell ein Disziplinarverfahren gegen beide Nationalverbände eingeleitet.

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São Paulo - Zwei Tage nach dem Corona-Eklat beim WM-Qualifikationsspiel zwischen Brasilien und Argentinien hat der Fußball-Weltverband offiziell ein Disziplinarverfahren gegen beide Nationalverbände eingeleitet.

Nach der Auswertung des offiziellen Spielberichts wurden die beteiligten Mannschaften aufgefordert, nähere Informationen dazu zu liefern, wie es zu dem Spielabbruch kommen konnte, teilte die FIFA am Dienstag mit. Die Informationen würden gesammelt und dann gründlich von der Disziplinarkommission der FIFA ausgewertet. Weitere Informationen dazu werde es zu gegebener Zeit geben.

Das Spiel der beiden Fußball-Erzrivalen war am Sonntag nach wenigen Minuten zunächst unterbrochen und dann abgebrochen worden. Zu diesem Zeitpunkt hatten Beamte der Gesundheitsbehörde Anvisa das Spielfeld betreten, um drei argentinische Spieler wegen angeblicher Verstöße gegen die Corona-Bestimmungen vom Platz zu holen.

Die Premier-League-Profis Emiliano Martínez (Aston Villa), Cristian Romero und Giovanni Lo Celso (beide Tottenham Hotspur) sowie der nicht eingesetzte Emiliano Buendía (Aston Villa) sollen bei der Einreise nach Brasilien nicht angegeben haben, dass sie sich in den 14 Tagen zuvor in England aufgehalten hatten. In diesem Fall hätten sie wegen der Corona-Beschränkungen nicht einreisen dürfen, weil Großbritannien auf der Roten Liste Brasiliens steht. Die Anvisa hatte deswegen Quarantäne für die vier Argentinier angeordnet.

© dpa-infocom, dpa:210907-99-129319/2

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