Corona-Krise Schülervertreter beklagen Chaos an den Schulen im Südwesten

Von red/dpa/lsw 

In den Schulen im Südwesten läuft der Unterricht in der Corona-Zeit zwar wieder an, doch momentan gehe es drunter und drüber, beklagen die Schülervertreter. Sie fordern klarere Regeln.

In den Schulen besteht in der Corona-Zeit noch reichlich Handlungsbedarf, beklagen Schülervertreter. (Symbolbild) Foto: dpa/Marijan Murat
In den Schulen besteht in der Corona-Zeit noch reichlich Handlungsbedarf, beklagen Schülervertreter. (Symbolbild) Foto: dpa/Marijan Murat

Stuttgart - Schülervertreter aus Baden-Württemberg fordern klarere Regeln für den Unterricht in Corona-Zeiten. Momentan gehe es an den Schulen drunter und drüber, sagte der Vorsitzende des Landesschülerbeirats, Leandro Cerqueira Karst, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Teilweise würden Schüler benotet, teilweise auch nicht. „Schüler und Lehrer fühlen sich etwas alleingelassen.“ Zwar müssten Schulen gewisse Freiheiten haben, um je nach eigener Lage handeln zu können. Wenn die Situation wegen Corona aber andauere, müsse es Konzepte vom Kultusministerium geben.

Wenn nach den Sommerferien noch Lernen zu Hause über moderne Medien nötig sei, müsse man sich auch Gedanken über die Bewertung der Leistungen machen. Alle Schüler bräuchten dafür allerdings die nötige technische Ausstattung, sagte Cerqueira Karst. Er pflichtete damit im Grundsatz dem Grünen-Landtagsfraktionschef Andreas Schwarz bei, der klare Regeln für das Lernen zu Hause in Corona-Zeiten gefordert hat. „Wenn das Klassenzimmer ins Netz verlegt wird, müssen dieselben Regeln gelten wie in der Schule“, sagte Schwarz. Bislang gibt es für die seit Wochen anhaltenden Heimlernphasen der Schüler keine Noten.

Unsere Empfehlung für Sie