Corona-Pandemie EU-Gesundheitskommissarin rechnet schon 2020 mit Impstoff

Von red/dpa 

Die Suche nach einem Corona-Impfstoff ist weltweit in vollem Gange. EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides sieht Anzeichen dafür, dass es schon in wenigen Monaten ein Mittel geben wird.

EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides sieht positive Signale für einen schnellen Impfstoff. Foto: imago images/ZUMA Wire/Isopix via www.imago-images.de
EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides sieht positive Signale für einen schnellen Impfstoff. Foto: imago images/ZUMA Wire/Isopix via www.imago-images.de

Brüssel - Nach Einschätzung von EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides könnte ein erster Impfstoff gegen Covid-19 bereits zum Jahresende zur Verfügung stehen. „Auch wenn Vorhersagen zum jetzigen Zeitpunkt noch riskant sind, haben wir doch gute Hinweise, dass der erste Impfstoff gegen Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres verfügbar sein wird“, sagte Kyriakides dem „Handelsblatt“ (Online/Sonntag).

Der Impfstoff könne zwar nicht auf Anhieb alle Probleme lösen, sagte die EU-Kommissarin. Aber er werde es „schrittweise erlauben, zur Normalität zurückzukehren“, wenn eine „kritische Masse von Bürgern insbesondere in den Risikogruppen“ geimpft worden sei.

Unter Wissenschaftlern ist unklar, wann ein Impfstoff zur Verfügung stehen könnte. Theoretisch könnte eine Entwicklung auch noch Jahre dauern oder sogar ganz scheitern.

Laut der Gesundheitskommissarin gebe es eine steigende Zahl kleinerer und größerer Corona-Ausbrüche in mehreren Mitgliedstaaten. Kyriakides appellierte an die EU-Staaten, die Infektionsherde „zügig lokal einzugrenzen mit Tests, Kontaktverfolgung und der sofortigen Isolation“ der Betroffenen.




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