Coronavirus im Rems-Murr-Kreis Ein Impfmarathon und 4000 zusätzliche Dosen

Das Kreisimpfzentrum in Waiblingen erhält vom Land 4000 zusätzliche Impfdosen des Herstellers Astrazeneca. Foto: Gottfried Stoppel/Gottfried Stoppel
Das Kreisimpfzentrum in Waiblingen erhält vom Land 4000 zusätzliche Impfdosen des Herstellers Astrazeneca. Foto: Gottfried Stoppel/Gottfried Stoppel

In Waiblingen und Fellbach werden Sonderimpfungen organisiert. Der Rems-Murr-Kreis profitiert zudem von einer zusätzlichen Astrazeneca-Lieferung, die das Land bereits diese Woche weiter verteilt.

Rems-Murr: Isabelle Butschek (ibu)
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Rems-Murr-Kreis - Der Rems-Murr-Kreis profitiert davon, dass das Land zusätzlichen Impfstoff gegen Covid-19 erhält. Noch in dieser Woche werden 57 000 Dosen des Herstellers Astrazeneca verteilt, das hat das Gesundheitsministerium am Dienstag mitgeteilt. Hintergrund ist, dass die Hausärzte die bereitstehenden Kontingente für Baden-Württemberg nicht vollständig abgerufen haben.

Die zusätzliche Lieferung wird nach bestimmten Kriterien verteilt – der Rems-Murr-Kreis kommt zum Zug, weil er zu den drei bevölkerungsreichsten Landkreisen gehört, die jeweils nur über ein Kreisimpfzentrum und kein zentrales Impfzentrum verfügen. Das Kreisimpfzentrum in Waiblingen erhält deswegen 4000 Impfdosen. Darüber hinaus stellen die Stadt Waiblingen und die Firma Stihl das betriebsärztliche Impfzentrum in der Gemeindehalle Neustadt für einen Impfmarathon am 19. Juni zur Verfügung. Dieser ist allerdings bereits ausgebucht, weitere Aktionen für Bürger des Kreises sind geplant, wie die Stadt Waiblingen mitteilt.

Apotheke und Ärzte stemmen den Impfmarathon

Waiblinger Ärzte sowie die Central Apotheke organisieren die Aktion am kommenden Samstag, bei welcher eine Einmalimpfung des Herstellers Johnson und Johnson zum Einsatz kommt. „Der Impfmarathon freut mich sehr und ist Ausdruck des sehr guten Miteinanders von Apotheken und Ärzten mit der Stadt“, so Oberbürgermeister Andreas Hesky. Er sieht in dem Impfmarathon einen weiteren Baustein der Pandemiebekämpfung. Die Gemeindehalle wird von der Firma Stihl für Impfungen der Beschäftigten genutzt und ist entsprechend eingerichtet. Von Anfang an sei es gemeinsames Ziel gewesen, dass die Halle samt Ausstattung auch für andere Impfaktionen zur Verfügung gestellt werden kann.

„Unser innerbetriebliches Krisenteam hat zusammen mit den medizinischen Dienstleistern sehr viel Arbeit in den Aufbau des Impfzentrums gesteckt. Diese Arbeit kommt nun auch dem Kreis zugute. Wenn wir nun auch zum Schutz der Menschen vor Ort etwas beitragen können, freut uns das umso mehr“, sagte der Stihl-Vorstand Michael Prochaska.

Sonderimpfungen in Fellbach

Auch in Fellbach sind Sonderimpfungen durch Teams des Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhauses am 21. und 22. Juni geplant. Impfberechtigt sind Fellbacher ab 60 Jahren. „Wir freuen uns, noch einmal ein zusätzliches Impfangebot machen stuttgarter zu können“, sagte Oberbürgermeisterin Gabriele Zull. Bei den Sonderterminen soll der Impfstoff des Herstellers Biontech zum Einsatz kommen. Die Anmeldung ist unter anderem online möglich unter www.fellbach.de/impfanfrage.




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