Coronavirus in Baden-Württemberg Ein Viertel der Infektionen bei Kindern und Jugendlichen

Ein Schüler macht einen Schnelltest (Archivfoto). Foto: dpa/Sebastian Gollnow
Ein Schüler macht einen Schnelltest (Archivfoto). Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Laut Landesgesundheitsamt sind unter den Corona-Infizierten momentan vor allem viele Kinder und Jugendliche.

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Stuttgart - Jede vierte Corona-Infektion in den vergangenen sieben Tagen ist bei einem Kind oder einem Jugendlichen registriert worden. Der Anteil der Infizierten im Alter über 60 Jahre liege dagegen nur bei sieben Prozent, teilte das Landesgesundheitsamt (LGA) am Montag in Stuttgart mit. Wenngleich das Amt seit Anfang Juli einen Anstieg der Ansteckungen und der sogenannten 7-Tage-Inzidenz - also der erfassten Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche - beobachtet, ging dieser Wert am Montag zunächst leicht zurück. Die landesweite Inzidenz lag nach LGA-Angaben bei 77,9 nach zuletzt 78,5 am Vortag (Stand: 16.00 Uhr).

Sechs Landkreise haben inzwischen die Inzidenzmarke von 100 überschritten. Die höchste Inzidenz hat weiterhin der Stadtkreis Heilbronn mit 143,1, danach folgen der Stadtkreis Baden-Baden mit 124,4 und Mannheim mit 106,2. Das landesweit geringste Infektionsgeschehen gibt es derzeit im Kreis Emmendingen mit einer Inzidenz von 36,6.

Zwei neue Todesfälle

Die Behörde registrierte 604 neue Infektionen und erneut zwei neue Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus. Damit haben sich mittlerweile 526 422 Menschen in Baden-Württemberg nachweislich mit dem Virus infiziert, 10 473 Todesfälle stehen im Zusammenhang damit. Als genesen gelten geschätzt 501 568 Menschen, das waren 435 mehr als am Vortag.

Den Angaben nach sind derzeit 123 Covid-19 Patienten auf den Intensivstationen in Baden-Württemberg. Das sind acht mehr als am Vortag und bereits 21 mehr als am vergangenen Freitag. 4,5 Prozent der betreibbaren Intensivbetten im Südwesten sind laut LGA mit Covid-19-Fällen belegt, am Freitag waren es noch 3,7 Prozent. Die sogenannte Hospitalisierung soll inzwischen stärkeres Gewicht bei der Beurteilung der Situation haben.

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