Bei den Gesundheitsämtern im Südwesten gibt es derzeit Probleme bei der Übermittlung von Coronadaten mittels der RKI-Software. Wie äußert sich das?

Stuttgart - Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben aktuell Probleme bei der Übermittlung von Corona-Daten mittels der Software des Robert Koch-Instituts (RKI). Die Folge sind etwa Doppelübermittlungen oder auch nur teilweise übermittelte Daten, wie ein Sprecher des Ministeriums am Donnerstag bekanntgab. Nicht alle Landkreise seien aber von dem Problem betroffen.

Ursache der Probleme ist demnach ein Update der RKI-Software, das in der vorigen und dieser Woche erfolgt sei. Dieses habe zu Fehlermeldungen in einigen Gesundheitsämtern in Baden-Württemberg geführt. In dem am Mittwoch veröffentlichen Lagebericht des Landesgesundheitsamts war zudem ersichtlich, dass zuletzt ein großer Teil der aktuell gemeldeten Infektionsfälle Nachmeldungen waren.

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Zusätzlich zu den Software-Problemen haben die Gesundheitsämter im Südwesten nach Angaben des Sprechers derzeit ein stark erhöhtes Fallaufkommen zu bearbeiten. Die zu übermittelnde Datenmenge führe teilweise zu Verzögerungen im Webserver des RKI. Das könne zu verzögerten, lückenhaften oder teilweise gänzlich fehlenden Übermittlungen aus den Gesundheitsämtern führen. Dies sei in den vergangenen Tagen teilweise der Fall gewesen.

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