Coronavirus in Neuseeland Website für Verstoß-Meldungen nach Ansturm zusammengebrochen

Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern ermutigte die Bürger, weiterhin Verstöße zu melden Foto: AFP/MARTY MELVILLE
Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern ermutigte die Bürger, weiterhin Verstöße zu melden Foto: AFP/MARTY MELVILLE

Nachdem innerhalb kürzester Zeit mehrere Tausend Verstöße gegen die Corona-Schutzmaßnahmen in Neuseeland gemeldet wurde, ist die dafür eingerichtete Website zusammengebrochen.

Auckland - Eine Website, auf der Neuseeländer Verstöße gegen die Ausgangssperre wegen des Coronavirus melden können, ist wegen des großen Ansturms nach kurzer Zeit zusammengebrochen. Die am Sonntagnachmittag bereitgestellte Website sei von meldewilligen Neuseeländern geradezu überrannt worden, sagte Polizeisprecher Mike Bush am Montag. Innerhalb kürzester Zeit habe es bereits rund 4200 Meldungen gegeben.

„Das zeigt, wie wichtig es den Kiwis (Neuseeländern) ist, dass alle sich daran halten“, zeigte sich Bush überzeugt. Gemeldet worden sei beispielsweise eine Party von rund 60 Leuten in einem Hostel für Rucksackreisende in Queenstown oder Fälle von Touristen, die trotz Ausgangsbeschränkungen weiter im Wohnmobil durchs Land reisten.

Premierministerin Jacinda Ardern ermutigte die Bürger, weiterhin Verstöße zu melden. Sie könnten überdies auch an eine eigens eingerichtete Email-Adresse schreiben, wenn ihnen Beispiele von Preistreiberei wegen des Coronavirus auffielen. „Dies ist nicht der Moment, um gegen die Regeln zu verstoßen. Dies ist der Moment, zu Hause zu bleiben und Leben zu retten“, sagte sie.




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