Coronavirus Spahn besorgt über Anstieg der Infektionszahlen

Von red/AFP 

Gesundheitsminister Jens Spahn zeigt sich besorgt über die steigenden Corona-Zahlen. Die Zulassung eines Impfstoffs in Russland sieht er sehr skeptisch.

Gesundheitsminister Jens Spahn (Archivbild) Foto: AFP/FABRIZIO BENSCH
Gesundheitsminister Jens Spahn (Archivbild) Foto: AFP/FABRIZIO BENSCH

Berlin - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich besorgt über die steigenden Corona-Infektionszahlen in Deutschland gezeigt. „Das ist ohne Zweifel besorgniserregend“, sagte Spahn am Mittwoch im Deutschlandfunk. Er mahnte, jetzt „sehr wachsam“ zu sein. Dies gelte vor allem, weil es viele Ausbrüche im ganzen Land gebe. „Das kann natürlich, wenn wir jetzt nicht alle aufpassen, eine Dynamik entfalten“, sagte der CDU-Politiker.

Die Zahl der Neuinfektionen erreichte am Mittwoch den höchsten Stand seit Anfang Mai. Das Robert-Koch-Institut meldete im Vergleich zum Vortag ein Plus von 1226. 

Bundesgesundheitsminister Spahn bewertete zudem die weltweit erste Zulassung eines Corona-Impfstoffs in Russland „sehr skeptisch“. Es gehe nicht darum, „einen wirksamen, einen erprobten und damit eben auch sicheren Impfstoff zu haben“, sagte Spahn. Nach bisherigem Stand habe es in Russland keine klinischen Erprobungen auch in der Breite gegeben. Die russischen Behörden gingen auch nicht sehr transparent vor.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte am Dienstag verkündet, dass sein Land als erstes der Welt einen wirksamen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus entwickelt habe. Die Impfung wurde nach seinen Angaben bereits zugelassen.




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