Coronavirus Weltärztepräsident hält Schulöffnungen im Mai für möglich

Von red/dpa 

Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hält es für möglich, dass im Mai die ersten Schulen wieder öffnen könnten. Doch eine generelle Entwarnung gibt er nicht.

Die Schulen in Deutschland bleiben wegen des Coronavirus noch geschlossen. (Symbolbild) Foto: dpa/Klaus-Dietmar Gabbert
Die Schulen in Deutschland bleiben wegen des Coronavirus noch geschlossen. (Symbolbild) Foto: dpa/Klaus-Dietmar Gabbert

Berlin - Bis die ersten Schulen in Deutschland wieder öffnen, wird es nach Einschätzung von Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery noch eine Weile dauern. „Wenn sich die Zahlen weiter so entwickeln wie jetzt, sollten wir im Mai damit rechnen können, dass Schulen wieder aufmachen in Regionen, die nicht extrem belastet sind“, sagte Montgomery der „Bild“-Zeitung vom Montag. Man müsse sich aber die Möglichkeit vorbehalten, Schulen bei Bedarf auch wieder zu schließen, ergänzte der Mediziner.

Auch ein Ende der wirtschaftlichen Auszeit sieht Montgomery so schnell nicht kommen: „Meine Position ist klar: Wir dürfen erst wieder die Kontaktschleusen öffnen, wenn wir sicher sind, dass es dadurch nicht zu einem Anstieg der Todeszahlen kommt.“ Die Zeitspanne, innerhalb derer sich die Zahl der Neuinfektionen verdoppelt, muss sich seiner Einschätzung nach auf 14 Tage erhöhen. Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hatte am Sonntagabend in der ZDF-Sendung „Berlin direkt“ gesagt, aktuell verdoppele sich die Zahl alle sechs Tage.