Coronavirus weltweit Die Coronakrise in einem einzigen Schaubild

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Vor allem in Europa und Nordamerika ist das Coronavirus derzeit das alles bestimmende Thema. Wir zeigen den aktuellen Stand der Coronakrise in einem Schaubild, das (fast) alles sagt.

Weltweit fordert das Coronavirus jeden Tag Tausende Todesopfer. Foto: MIS/Bernd Feil/M.i.S.
Weltweit fordert das Coronavirus jeden Tag Tausende Todesopfer. Foto: MIS/Bernd Feil/M.i.S.

Stuttgart - Die Coronakrise wird derzeit stark in Zahlen und Schaubildern dargestellt. Zur Beurteilung, wie schwer die Coronakrise in einem Land aktuell ausfällt, sind laut Robert-Koch-Institut neben der Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems und der sogenannten Reproduktionsrate zwei Faktoren relevant: Die Zahl der aktuell Infizierten sowie die Ausbreitungsgeschwindigkeit. Für diese beiden Faktoren liegen seit Beginn der Krise Zahlen vor und sie zeigen zumindest die Größe der Aufgabe an, vor der Regierung und Bevölkerung in den jeweiligen Ländern stehen.

Wir haben Zahlen genutzt, die die Johns-Hopkins-Universität aus Ländern mit mindestens 9000 Infizierten zusammengetragen hat. Sie sind die Grundlage für das folgende Diagramm, in dem der Anteil der Verstorbenen je Million Einwohner gezeigt wird – und der Anteil der neu Infizierten an den aktuell noch nicht genesenen „Bestands“-Infizierten über die vergangenen fünf tage. So lässt sich einerseits zeigen, welche Länder besonders an der Coronakrise leiden – und wo die Zahlen gerade wie stark zunehmen.

Je weiter links unten ein Land liegt, desto weniger Tote sind dort zu beklagen und desto langsamer wächst zuletzt die Infiziertenzahl.

Es zeigt sich, dass besonders Österreich vergleichsweise gut dasteht. In Italien, Spanien und Belgien nimmt die Zahl der Infizierten zuletzt relativ langsam zu. Allerdings sind hier schon relativ viele Infizierte und Tote zu beklagen. Kanada, Russland und die Türkei (rechts unten) berichten derzeit sehr viele Neuinfektionen. Frankreich steht wegen eines Sondereffekts so weit rechts: hier wurden vor einigen Tagen sehr viele Fälle auf einmal gemeldet, die nicht in Krankenhäusern untergebracht waren.

Zu den detaillierten Zahlen aus Deutschland geht es hier

Dieser Beitrag wird regelmäßig aktualisiert. Letzter Stand: Freitag (10. April), 20 Uhr.