Der VfB Stuttgart und seine Nippon-Profis Diese Japaner trugen das Trikot mit dem Brustring

Von Jürgen Frey 

Wataru Endo zeigt im Dress des VfB Stuttgart ein starkes Debüt im Derby gegen den KSC. Vor dem Mittelfeldmann trugen drei weitere Japaner das weiß-rote Trikot. Eine Übersicht über die Nippon-Kicker.

Wataru Endo (re.): Starke Vorstellung gegen den KSC, hier im Duell mit  Philipp Hofmann. Foto: Baumann 10 Bilder
Wataru Endo (re.): Starke Vorstellung gegen den KSC, hier im Duell mit Philipp Hofmann. Foto: Baumann

Stuttgart - 164 Legionäre seit Gründung der Fußball-Bundesliga waren gebürtige Brasilianer – das ist Rekord. Aus Japan kamen bisher 32 Fußballer in die Bundesliga. Einst waren sie als fußballerische Exoten belächelt. Längst zählen sie zu festen Größen der Erst- und Zweitligisten. Zuletzt zeigte Wataru Endo im Dress des VfB Stuttgart beim 3:0 im Derby gegen den Karlsruher SC seine Klasse.

Lesen Sie hier: Wie Endo im Derby alle überrascht hat

Die Geschichte begann mit Yasuhiko Okudera 1977 beim 1. FC Köln. Bis heute hält Okudera mit 234 Spielen für den den FC und den SV Werder Bremen, sowie 26 Toren den Bundesliga-Rekord aller Japaner. Mit Köln wurde der heute 67-Jährige 1978 Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger.

Sehen Sie hier: Wie Mario Gomez den Auftritt von Wataru Endo findet

Dass die Spieler aus dem Land der aufgehenden Sonne nicht zuletzt beim VfB Stuttgart aufschlugen, lag auch an Ehrenspielführer Guido Buchwald. Der Weltmeister von 1990 spielte von 1994 bis 1997 für die Urawa Red Diamonds, der blonde Hüne war dort ein Star und trainierte später von 2004 bis 2006 den japanischen Spitzenclub. Der Ex-VfB-Profi baute Brücken nach Japan. Als Buchwald noch beim VfB eine Funktion hatte, war er sozusagen der Beauftragte für Internationale Beziehungen, Abteilung Marktforschung Ost.

Wir haben die Fotos der Japaner im VfB-Dress und die der aktuellen Bundesligaspieler aus Japan zusammengetragen. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie.




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