DHB-Pokal Frisch Auf Göppingen zieht souverän ins Achtelfinale ein

Frisch-Auf-Nachwuchsmann Oskar Neudeck bekam beim klaren Pokalerfolg in Hüttenberg Spielanteile im Rückraum. Foto: imago/Eibner
Frisch-Auf-Nachwuchsmann Oskar Neudeck bekam beim klaren Pokalerfolg in Hüttenberg Spielanteile im Rückraum. Foto: imago/Eibner

Problemlos hat Frisch Auf Göppingen die zweite Runde im DHB-Pokal beim Zweitligisten TV Hüttenberg überstanden. Für die SG BBM Bietigheim kam dagegen das erwartete Aus.

Sport: Jürgen Frey (jüf)
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Hüttenberg - Frisch Auf Göppingen hat völlig problemlos das Achtelfinale im DHB-Pokal am 14./15. Dezember erreicht: Der Tabellenvierte der Handball-Bundesliga gewann beim Vierten der zweiten Liga, dem TV Hüttenberg, mit 40:26 (20:11). Die Mannschaft von Trainer Hartmut Mayerhoffer zeigte von der ersten Minute an eine sehr konzentrierte Leistung in Abwehr und Angriff, zudem hielt Torwart Urh Kastelic gut. Die meisten Tore erzielten Sebastian Heymann (8), Till Hermann (6) und Marcel Schiller (6/2). Mayerhoffer wechselte viel durch und gab auch Nachwuchsspielern wie Oskar Neudeck und Maximilian Hejny Spielanteile.

„Wir haben den Gegner sehr ernst genommen. Dank einer konzentrierten Leistung konnten wir uns schnell absetzen. Das Weiterkommen ist wichtig für uns, aber mich freut noch mehr die gute Leistung meiner Mannschaft.“ Weiter geht es für Frisch Auf am kommenden Samstag (18.30 Uhr) erneut in Mittelhessen. Dann geht es in der Liga zur HSG Wetzlar.

SG BBM gibt nie auf

Zweitligist SG BBM Bietigheim hat gegen den Bundesligisten MT Melsungen nie aufgegeben, kam aber am Ende nur noch auf 28:30 (10:16) heran. Beste SG-Werfer waren Alexander Pfeifer und Jonathan Fischer (je 6). Für die MT traf Nationalspieler Julius Kühn sechsmal.

Flensburg scheidet aus

Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt sind dagegen überraschend K.o. gegangen. Der deutsche Vizemeister verlor beim Bundesligarivalen HC Erlangen mit 26:29 (12:16) und schied aus. Nach dem Fehlstart in der Bundesliga, wo die SG mit 5:3 Punkten derzeit nur Tabellensiebter ist, bedeutete die Niederlage einen weiteren sportlichen Rückschlag für das Team von Trainer Maik Machulla. Erlangen um Topwerfer Christoph Steinert (9 Tore) hatte dem Champions-League-Teilnehmer, für den Franz Semper sechsmal traf, schon zum Bundesliga-Auftakt ein Remis abgetrotzt.

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Nur mit Mühe wendeten die Füchse Berlin vor dem Kräftemessen mit Rekordmeister THW Kiel ihre erste Saison-Niederlage und damit einen frühen Pokal-K.o. ab. Während die Kieler dank eines 38:26 (17:12) beim Zweitligisten EHV Aue locker ins Achtelfinale einzogen, zitterten sich die Berliner mit einem 29:28 (17:14) beim Bundesliga-Aufsteiger HSV Hamburg in die nächste Runde.

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