Die Pandemie im Rems-Murr-Kreis Corona: Der 7-Tage-Wert steigt deutlich an

Von har 

Von gut 50 Neuerkrankten je 100 000 Kreiseinwohnern schnellt die für Einschränkungen relevante Zahl bis Montag auf fast 86 hoch. Ein kurzer Überblick zur aktuellen Statistik.

Nicht nur in Baden-Württemberg steht die Corona-Ampel weitgehend auf Rot. Foto: dpa
Nicht nur in Baden-Württemberg steht die Corona-Ampel weitgehend auf Rot. Foto: dpa

Rems-Murr-Kreis - Die Zahl von mit dem Coronavirus Infizierten im Rems-Murr-Kreis ist am Wochenende enorm angestiegen. Rund 100 neue Infektionsfälle ließen von Freitag bis Sonntagabend den Vergleichswert von zuvor 50,6 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz) auf 73,3 hochschnellen. Aktuell liegt sie mit Stand Montagabend bei 85,4 (landesweit 85,5). Damit liegt der Kreis weit über dem Wert von 50, der für eventuelle Lockerungen von Einschränkungen entscheidend ist. Befürchtet wird im Landratsamt derzeit sogar, dass im Rems-Murr-Kreis – wie bei mehreren Nachbarkreisen bereits der Fall – der Wert in den nächsten Tagen auch die 100er-Marke übersteigt.

Gesamtzahl der seit März Infizierten im Kreis steigt auf 3170

Innerhalb der vergangenen sieben Tage, zurückgerechnet ab Montag, haben sich damit im Kreis 367 Menschen nachweislich neu mit dem Coronavirus infiziert. Am Freitagabend lag diese Zahl noch bei 215.

Kreisweit sind zurzeit rund 400 Infizierte in Quarantäne. Zum Ende vergangener Woche befanden sich 13 Corona-Kranke in stationärer Behandlung im Krankenhaus, drei von ihnen wurden künstlich beatmet. Seit März sind im Kreis 100 Menschen an oder mit Covid-19 verstorben. Insgesamt wurden seitdem 3170 Infizierte registriert. Bei der Altersgruppe bis 30 überwiegen die männlichen Infizierten, bei den älteren Gruppen meist die weiblichen. Innerhalb der Altersgruppen weisen die 21- bis 30-Jährigen mit bislang 584 Fällen die höchste Zahl an Infizierten auf.




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