Die Pandemie im Rems-Murr-Kreis Vier weitere Corona-Tote

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Auch die Zahl der identifizierten Infizierten im Rems-Murr-Kreis steigt immer noch deutlich an. Das gilt zum Glück auch in Sachen Kulturangebote für daheim.

Die Zahl der mit Corona Infizierten steigt auch im Kreis weiter deutlich an. Foto: dpa/Daniel Bockwoldt
Die Zahl der mit Corona Infizierten steigt auch im Kreis weiter deutlich an. Foto: dpa/Daniel Bockwoldt

Rems-Murr-Kreis - Die Zahl der Menschen im Rems-Murr-Kreis, die an den Folgen des Coronavirus gestorben sind, hat sich seit Mitte der Woche verdoppelt. Das Landratsamt geht nun – Stand Freitagabend – von insgesamt acht Personen aus. Auf Nachfrage bestätigte die Behörde vier neue Fälle: einen Mann Anfang 70 aus Auenwald, eine Frau und zwei Männer aus Schorndorf, Backnang und Berglen, alle drei über 80 Jahre alt.

137 Menschen aus Quarantäne entlassen

Die Gesamtzahl der identifizierten Infizierten ist von Donnerstag auf Freitag um 95 gemeldete Fälle angestiegen. Die Gesamtzahl liegt aktuell bei 688 Personen. Erstmals taucht in der Statistik des Landratsamts auch die Zahl jener Menschen auf, die nach einer Erkrankung aus der zweiwöchigen Quarantäne entlassen wurden und somit als „gesundet“ gelten. Sie wurde am Freitag mit 137 angegeben.

Die Freizeit- und Kultureinrichtungen bemühen sich nach den Veranstaltungsabsagen und Schließungen derweil weiter, ein Angebot für die Bevölkerung, die zum Daheimbleiben aufgerufen ist, zu entwickeln beziehungsweise auszubauen. In der Volkshochschule Unteres Remstal hat eine Kursleiterin beispielsweise ihre Zumba-Übungen einfach gefilmt und den Teilnehmern als Video zum Mitmachen zur Verfügung gestellt. Auch der Mundharmonika-Dozent hat seinen Kurs Blues, Folk und Rock ‘n’ Roll ins Internet verlegt. Über die Plattform ‚Zoom‘ werden am Dienstag, 7. April, und am Donnerstag, 9. April, jeweils um 16 Uhr kostenlose Vorträge gehalten. Alle Informationen dazu und zu anderen Angeboten gibt es auf der Homepage www.vhs-unteres-remstal.de.

Literaturtipps und virtuelle Skulpturen

Ähnlich findig ist man auch beim Kulturforum Schorndorf. Dort hat sich Katharina Stopper, die seit neustem unter dem Titel „Kunst+Pause!“ eigens für Familien mit Kleinkindern Führungen in der Galerie Q anbietet, einen digitalen Ersatz ausgedacht. Unter www.kulturforum-schorndorf.de gibt sie jetzt Literatur-Tipps für Kunsterfahrungen in den eigenen vier Wänden. Und auf der Facebook-Seite des Vereins sollen in den nächsten Tagen einige der mehr als 40 Arbeiten des Skulpturen-Rundgangs vorgestellt werden. Weitere Projekte sollen folgen.