Hat die angehende Stargeigerin ihre Konkurrentin ermordet oder das nur geträumt? Ein schläfriger Fall aus München.

Lokales: Christine Bilger (ceb)

Was taugt „Dreams“? Der neue „Tatort“ aus „München“ im Schnellcheck

Die Handlung in zwei Sätzen Die junge Musikerin Marina (Lara Bihler) gesteht den Mord an ihrer Freundin und stärksten Konkurrentin, obwohl sie sich nicht sicher ist, ob sie von der Tat vielleicht nur geträumt hat. Außerdem arbeitet die junge Geigerin mit einer Traumtechnik an der Verbesserung ihrer Fähigkeiten, und nebenher läuft ein florierender kleiner Handel mit Pillen.

Zahl der Leichen Erst eine, dann aber doch keine.

Gestehen oder nicht gestehen, das ist hier die Frage „Das ist doch kein Amazon-Packerl“, explodiert Franz Leitmayr, als die Musikerin ihr Geständnis zurücknehmen will.

Team Wenngleich auch der Film enttäuscht, weil er die Möglichkeiten nicht ausreizt, die das Wandeln zwischen Traumwelt und Realität bietet, kann man sich doch auf eins verlassen: Wie ein altes Ehepaar bruddeln sich Batic und Leitmayr durch den Fall.

Finale Furioso Auch wenn man dem Einschlafen nahe ist: nicht ausschalten. Das Ende versöhnt. Endlich verwischen die Macher die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit, ein blutrünstiger Rachetraum im Orchesterraum beginnt. Bis die Kommissare das lediglich betäubte vermeintliche Mordopfer finden, im Wald versteckt.

Unser Fazit Es hätte bombastisch werden können. Aber leider ist „Dreams“ etwas öde mit ein paar Verstrickungen zu viel.

Spannung Note 4 ; Logik Note 3