Drogenkontrollen in Bad Cannstatt Etliche BTM-Verstöße am Rande des Bausa-Konzerts

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Am Rande des Bausa-Konzerts in der Schleyer-Halle führte die Polizei Drogenkontrollen durch. Dabei ging den Beamten auch ein mutmaßlicher Rauschgifthändler ins Netz.

Die Polizei führte am Rande des Bausa-Konzerts in  Bad Cannstatt Drogenkontrollen durch. (Symbolbild) Foto: dpa/Friso Gentsch
Die Polizei führte am Rande des Bausa-Konzerts in Bad Cannstatt Drogenkontrollen durch. (Symbolbild) Foto: dpa/Friso Gentsch

Stuttgart-Bad Cannstatt - Anlässlich des Rap-Konzerts „Alle gegen Bausa“ in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle hat die Stuttgarter Polizei am Dienstagabend in Bad CannstattDrogenkontrollen durchgeführt - und wurde fündig. Neben etlichen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ging den Beamten auch ein Drogendealer am Cannstatter Bahnhof ins Netz.

Wie die Polizei meldet, wurden im Zeitraum zwischen 15 und 23.30 Uhr insgesamt 54 Personen kontrolliert – in 30 Fällen stellten die Einsatzkräfte Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz fest. Von Marihuana über Kokain bis hin zu Heroin wurde eine große Bandbreite an Drogen entdeckt.

Mutmaßlicher Dealer weist sich wohl mit gestohlenem Ausweis aus

Außerdem machten die Polizisten einen 31-jährigen mutmaßlichen Rauschgifthändler dingfest, als sie gegen 22 Uhr mehrere Personen am Bahnhof Bad Cannstatt kontrollierten. Bei dem 31-Jährigen fanden die Beamten neben mehreren Hundert Euro Bargeld auch Marihuana sowie Subutex-Tabletten. Bei Subutex handelt es sich um ein Opiat, das als Heroin-Ersatzstoff eingesetzt wird.

Der mutmaßliche Dealer wies sich außerdem mit einem offenbar gestohlenen Ausweis aus. Bei seinem 30-jährigen mutmaßlichen Kunden fanden die Polizisten verschreibungspflichtige Medikamente. Die Beamten klärten schließlich die wahre Identität des 31-Jährigen, der im Laufe des Mittwochs einem Haftrichter vorgeführt wurde. Der 30 Jahre alte mutmaßliche Käufer wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.

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