„Earth Hour“ in Stuttgart Um 20.30 Uhr wird es dunkel

Von red/lsw 

Licht aus, Umwelt schonen: Zur weltweiten „Earth Hour“ am Samstag wird es auch in Stuttgart am Rathaus, Kunstmuseum und Schloss wieder für eine Stunde dunkel.

Auch die Beleuchtung an der Stiftskirche wir zur Earth Hour eine Stunde lang abgeschaltet. (Archivfoto) Foto: www.7aktuell.de | Florian Gerlach
Auch die Beleuchtung an der Stiftskirche wir zur "Earth Hour" eine Stunde lang abgeschaltet. (Archivfoto) Foto: www.7aktuell.de | Florian Gerlach

Stuttgart - Normalerweise sind das Rathaus, das Alte und Neue Schloss oder auch das Kunstmuseum am Abend beleuchtet - doch zur „Earth Hour“ werden diese Stuttgarter Wahrzeichen an diesem Samstag in Dunkelheit gehüllt.

Eine Stunde lang sollen Lichter weltweit als Zeichen für den Klimaschutz ausgeschaltet werden. Dazu hat die Umweltschutzorganisation WWF aufgerufen. In Stuttgart soll es um 20.30 Uhr dunkel werden. Die Kommune beteiligt sich zum sechsten Mal an der Aktion. Gleichzeitig wollen auch andere große Städte ihre Wahrzeichen in Dunkelheit hüllen. Auch Privatleute sind aufgerufen, symbolisch den Schalter umzulegen.

Aktion vor dem Kunstmuseum

Vor dem Kunstmuseum gibt es eine besondere Aktion: Dort würden am Samstag schon eine Stunde vor dem Start der eigentlichen Aktion mitgebrachte Glühlampen gegen die sparsamen LED-Leuchten getauscht werden, teilte die Stadt mit. In Karlsruhe sollen an ausgewählten Gebäuden ebenfalls die Lichter ausgehen. Der Turmberg, das Naturkundemuseum, die Kirche St. Bernhard und das Heizkraftwerk West werden nach Angaben der Stadtwerke eine Stunde lang nicht angestrahlt. Aus Sicherheitsgründen könnten das Unternehmen und die Stadt Karlsruhe Straßen- und Wegbeleuchtung nicht abschalten, teilte der Technische Geschäftsführer der Stadtwerke, Karl Roth, mit.

Auch Baden-Baden, Rastatt und Pforzheim beteiligen sich. Ihren Ursprung hat die „Earth Hour“ in Sydney, wo 2007 erstmals mehrere Hunderttausend Australier mitmachten. Weltweit nahmen im vergangenen Jahr rund 7000 Städte in 172 Ländern teil.




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