Ehrenamt bereichert Freizeit Wegearbeit für Wanderer bekannt machen

Im Wegebereich des Ortsvereins Weil der Stadt-Merklingen, der etwa 200 Kilometer Wanderwege umfasst, sind mittlerweile drei Rundschilder mit wechselnden Standorten angebracht. Foto: Schwarzwaldverein
Im Wegebereich des Ortsvereins Weil der Stadt-Merklingen, der etwa 200 Kilometer Wanderwege umfasst, sind mittlerweile drei Rundschilder mit wechselnden Standorten angebracht. Foto: Schwarzwaldverein

Der Schwarzwaldverein Weil der Stadt-Leonberg beteiligt sich an Kampagne: Ein neues Hinweisschild an Wegweiserpfosten leitet Wanderer und Natursportler zu Informationsseite im Internet.

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Weil der Stadt/Leonberg - Der Schwarzwaldverein Weil der Stadt-Leonberg beteiligt sich an einer Kampagne, um die Wegearbeit bekannter zu machen. Ein neues Hinweisschild an Wegweiserpfosten leitet Wanderer und Natursportler zu Informationsseite im Internet.

Im westlichen Baden-Württemberg sind die Wanderer und Natursportler oft auf Wegen unterwegs, die der Schwarzwaldverein mit seinen Wegweisern und Rautensymbolen markiert hat. Viele Menschen sind zwar dankbar für die zuverlässige Markierung der Wanderwege, machen sich aber wenig Gedanken darüber, wer diese Arbeit erledigt.

Der Schwarzwaldverein Weil der Stadt-Leonberg möchte zusammen mit den anderen Ortsvereinen im Land Aufklärungsarbeit leisten und montiert an Wegweisern Schilder, die auf sein Engagement aufmerksam machen.

„Wege gut?“ fragt das grüne Zeichen die Wanderer und fordert auf, die eigens eingerichtete Internetseite zu besuchen. Auf dem Schild findet sich ein QR-Code, der – vom Smartphone-Benutzer mit passender App abfotografiert - auf die Infoseite www.schwarzwaldverein.de/wegweisend führt. Hier hält der Hauptverein in Freiburg Informationen zur Wegearbeit bereit, lädt ein, Mitglied in einem der Ortsvereine zu werden oder seiner Zufriedenheit mit der Wegeinfrastruktur monetär Ausdruck zu verleihen.

„Mit unserem grünen Rundschild möchten wir die Wanderer informieren und darauf aufmerksam machen, dass die Wegemarkierung das Ergebnis unserer ehrenamtlichen Arbeit ist“ sagt Karl-Heinz Schmidt, der Vorsitzender der Ortsgruppe Weil der Stadt-Leonberg.

Als Begleiterscheinung der Corona-Pandemie strömen mehr Erholungssuchende als sonst in die heimatliche Natur. Der Boom beim Wandern, der im letzten Sommer begann, setzt sich in diesem Frühjahr fort. Den Schwarzwaldverein freut das grundsätzlich: „Wir wünschen uns aber schon, dass mehr Menschen unsere Wegearbeit anerkennen und honorieren, etwa durch eine Mitgliedschaft in unserem Ortsverein“, sind sich die vier Wegewarte einig.

Der vor über 120 Jahren gegründete Vorläufer der Schwarzwaldverein-Ortsgruppe erhofft sich von der Kampagne mehr Akzeptanz und neue Mitglieder, im Idealfall aber auch Mitstreiter, die sich ehrenamtlich in der Wegearbeit engagieren wollen. Denn die Markierung der Wanderwege, die der Schwarzwaldverein seit vielen Jahrzehnten als gesellschaftliche Aufgabe stemmt, dient nicht dem Hobby einiger Weniger, sondern ist im Tourismusland Baden-Württemberg ein echter Standortfaktor.

Rückgrat der Wegearbeit, die die rund 200 Ortsvereine des Schwarzwaldvereins im westlichen Baden-Württemberg leisten, sind die ehrenamtlichen Wegewarte in den Ortsvereinen und Bezirken, die die Markierung kontrollieren, Schilder anbringen, Wege freischneiden und mit Forstamt und kommunalem Bauhof zusammen die Wege in Schuss halten.

Im Wegebereich Weil der Stadt-Merklingen, der etwa 200 Kilometer Wanderwege umfasst, sind mittlerweile drei Rundschilder mit wechselnden Standorten angebracht. Diese Tafeln fragen in Zukunft die Wanderer und Natursportler: „Wege gut?“. Wer sich selbst die Antwort „Alles gut!“ gibt, darf sich gerne bedanken; wer das Wegesystem besser verstehen will, fragt beim Ortsverein oder schaut auf dieser Webseite nach: www.schwarzwaldverein.de/wegweisend.




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