EM 2021 So hat die internationale Presse das DFB-Spiel gesehen

Mats Hummels war der Unglücksrabe bei Deutschland. Foto: dpa/Federico Gambarini 12 Bilder
Mats Hummels war der Unglücksrabe bei Deutschland. Foto: dpa/Federico Gambarini

Deutschland verliert den EM-Auftakt gegen Frankreich mit 0:1. Das Spiel wird durch ein Eigentor von Mats Hummels entschieden. Das schreibt die internationale Presse.

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Berlin - Internationale Pressestimmen zur 0:1-Niederlage der deutschen Fußball-Nationalmannschaft beim EM-Auftakt gegen Frankreich:

GROßBRITANNIEN

„The Guardian“: „All das Talent, all die Erwartungen, und am Ende lief es auf ein Eigentor von Mats Hummels in der ersten Halbzeit hinaus.“

„Daily Mail“: „Frankreichs (Spielweise) war flüssig und nahtlos und zeigte, warum sie Siegerfavorit bei der EM sind... während Deutschland noch versucht, seine Spielstrategie in den Griff zu bekommen.“

„The Sun“: „Alles in allem die enttäuschendste aller Auftaktpartien für Löw. Aber dennoch kein Grund, allzu sehr niedergeschlagen zu sein.“

FRANKREICH

„Le Monde“: „Frankreich überwindet gegen Deutschland seinen ersten Gipfel.“

„Le Figaro“: „Die „Bleus“ haben keinen Hunger, sie haben Reißzähne. Ausgehungert. Bereit, alles zu verschlingen. Nach einer Partie von hoher Intensität, die den größten Länderspielen würdig war, verließen Deschamps Männer München, nachdem sie über das deutsche Team hinweg marschiert waren.“

„Le Parisien“: „Und am Ende gewinnt Frankreich - Wir haben die Weltmeister wiedergefunden! Sie sind in Hochform, immer noch nicht zu bändigen. Als Deutschland ihnen in der zweiten Halbzeit einen gewaltigen Kampf aufzwingt, verfallen sie nicht in Panik.“

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„L’Équipe“: „Der blaue Blitz - Die Franzosen haben ihre EM kraft- und glanzvoll mit einen Sieg begonnen, der höher hätte ausfallen können. Sie fanden sofort die Vorzüge wieder, die sie vor drei Jahren zu Weltmeistern gemacht haben.“

SPANIEN

„Marca“: „Frankreich hat zwar gewonnen, aber das Ergebnis, dieses knappe 1:0 durch ein Eigentor, drückt nicht aus, was gestern zu sehen war. Hummels schoss das einzige Tor des Spiels nach einer Flanke von Lucas (Hernandez), doch beide Mannschaften haben eine Show hingelegt, jede auf ihre Art. Schade, dass das nur 14 000 Menschen in der Allianz Arena gesehen haben (...).“

ITALIEN

„Gazzetta dello Sport“: „Symphonie Frankreichs. Was für eine Kraftprobe im Super-Duell. Deutschland geht nach einem Eigentor von Hummels auf die Bretter. Frankreich dominiert die Partie auch über das Ergebnis hinaus. Benzema und Teamkollegen beweisen, dass sie die großen Favoriten des Turniers sind. Bewährungsprobe für Deutschland gegen Portugal. Der Motor von Frankreich ist anders, mächtiger und raffinierter als der deutsche.“

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„Tuttosport“: „Frankreich macht schon Angst. Was für ein Machtbeweis: Deutschland niedergestreckt.“

„Corriere dello Sport“: „Frankreich gewinnt das große Spiel gegen Deutschland: Das letzte Spiel des (...) EM-Tages war auch das am meisten erwartete, ein vorzeitiges Finale.“

„Repubblica“: „Die Königin (Frankreich) stürmt gleich mit einem Knalleffekt in die EM: Sie gewinnt die Herausforderung der Giganten mit Deutschland in München und bestätigt, dass sie die Favoritin für den Pokal ist.“

ÖSTERREICH

„Kurier“: „In München zeigte Frankreich, dass der Weltmeister auch bereit für den EM-Coup ist: Deutschland wurde verdient mit 1:0 besiegt, auch wenn das Tor ein Eigentor war.“

SCHWEIZ: 

„Blick“: „Frankreich bezwingt Deutschland wegen eines Hummels-Eigentors knapp. Doch ein gefährlicher Beinahe-Unfall und eine Suarez-Gedächtnis-Szene sorgen für mehr Diskussionen als das Sportliche.“

„Tagesanzeiger: „Deutschland hatte Pech – und Frankreich Paul Pogba“

RUSSLAND

„Sport-Express“: „Die deutsche Nationalmannschaft steckt zwar in einer Flaute, aber jeder weiß, was sie für Turnierkämpfer sind. (...) Und Bundestrainer Joachim Löw will sich nach 15 Jahren Arbeit natürlich positiv von der Nationalmannschaft verabschieden.“

„Championat“: „Frankreich hat nicht gut gespielt - was die Qualität des Angriffs angeht. Aber die Mannschaft hat fantastisch gespielt, wenn wir darüber sprechen, wie man das Spiel eines Gegners bricht.“

TSCHECHIEN

„Sport.cz“: „Der gallische Hahn hat in München gekräht. Doch den Kampf der Titanen entschied ein Eigentor. Die Deutschen legten sich mächtig ins Zeug, konnten sich aber im Strafraum nicht durchsetzen.“

„MF Dnes“: „Der französischen Mannschaft ist der Start in die Fußball-EM ungemein gelungen. In München besiegte sie Deutschland 1:0. Kurz vor dem Spielbeginn stürzte ein Greenpeace-Aktivist mit dem Fallschirm ins Stadion. Als endlich der Fußball an der Reihe war, machte es Spaß, dem Duell der Großmächte zuzusehen.“

„CT“ (Tschechisches Fernsehen): „Hummels’ bitteres Comeback - mit seinem Eigentor machte er Frankreich zum Sieger.“

SCHWEDEN

„Aftonbladet“: „Das Schwergewichtstreffen der Gruppenphase kam vielleicht nicht mit der Überschallgeschwindigkeit daher, die wir uns erhofft hatten. Die Begegnung in München war mehr als alles andere eine Partie, die die neue Weltordnung begründete - die, in der Frankreich nach Deutschland fährt und Die Mannschaft schlägt, ohne sich zu verausgaben.“

„Expressen“: „Frankreich gegen Deutschland. Viel Lärm um nichts? Nein, vielleicht nicht. Aber auch nicht so richtig das große Spiel, auf das wir gehofft hatten.“

DÄNEMARK

DR: „Merci, Mats! Hummels-Eigentor sichert französischen Sieg in EM-Dynamitgruppe.“

„Ekstra Bladet“: „Eigentor hilft souveränem Frankreich. Mats Hummels spielte die unglückliche Hauptrolle als „Matchwinner“.“




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