Entscheidung in Stuttgart Die Müllgebühr steigt 2021

Die Müllabfuhr in der Landeshauptstadt erledigt das Personal des städtischen Abfallwirtschaftsbetriebs. Für die Dienstleistung müssen die Bürger 2021 erneut tiefer in die Tasche greifen. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
Die Müllabfuhr in der Landeshauptstadt erledigt das Personal des städtischen Abfallwirtschaftsbetriebs. Für die Dienstleistung müssen die Bürger 2021 erneut tiefer in die Tasche greifen. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Die Entsorgung des Restmülls wird auch im kommenden Jahr teurer. Die Stadträte folgen der Empfehlung des Abfallwirtschaftsbetriebs.

Stuttgart - Die Müllgebühren in der Landeshauptstadt werden auch für das Jahr 2021 erhöht. Der Technikausschuss des Gemeinderates hat einem Aufschlag von im Schnitt 2,5 Prozent – insgesamt 1,3 Millionen Euro – einmütig zugestimmt. In diesem Jahr war die Gebühr um in der Summe 1,8 Millionen beziehungsweise im Schnitt um 3,6 Prozent gestiegen. Der Obolus für den Bioabfall soll wie 2020 auch 2021 unverändert bleiben. Das gleiche gilt für Direktanlieferer in der Müllverbrennungsanlage in Münster und für die Behälterpreise bei Festen und Veranstaltungen.

In seine Kalkulation für 2021 hat der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWS) Überschüsse aus den Vorjahren in Höhe von rund 3,4 Millionen Euro eingerechnet. Im Wirtschaftsplan rechnet der AWS für 2021 mit Kosten von 91,8 Millionen Euro. Die größten Posten sind die Verbrennung in der Anlage der EnBW in Münster mit 39 Millionen und der Personalaufwand mit 25 Millionen Euro, auf der Einnahmeseite die Gebühren mit 59,8 Millionen und Erlöse aus der Kooperation mit Landkreisen mit rund 18,9 Millionen Euro.

120-Liter-Tonnen beliebt

Die Stuttgarter setzen bei der Müllabfuhr vor allem auf einen zweiwöchigen Leerungsturnus. Die Gebühr für die am häufigsten eingesetzte 120-Liter-Tonne (rund 43 700 Stück) steigt für diesen Rhythmus von 211,20 auf 216,60 Euro im Jahr, für den 240-Liter-Behälter (32 100 Stück) von 376,20 auf 385,20 Euro. Beim Behälter mit 1,1 Kubikmeter (11 000 Stück) verteuert sich die wöchentliche Leerung von 2413,20 auf 2472 Euro.




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