Erstes Heimspiel des Eishockey-Zweitligisten Bietigheim Steelers feiern Comeback nach 224 Tagen

Am 6. März erzielte Steelers-Stürmer Matt McKnight in der Ege-Trans-Arena das 2:1 gegen ESV-Goalie Ilya Sharipov – am Ende aber siegten die Gäste aus Kaufbeuren 4:3. Foto: Baumann/Julia Rahn
Am 6. März erzielte Steelers-Stürmer Matt McKnight in der Ege-Trans-Arena das 2:1 gegen ESV-Goalie Ilya Sharipov – am Ende aber siegten die Gäste aus Kaufbeuren 4:3. Foto: Baumann/Julia Rahn

Zuletzt ging es in der Bietigheimer Ege-Trans-Arena in einem Eishockey-Spiel am 6. März hoch her, seitdem fanden nur Trainingseinheiten der Steelers satt. An diesem Freitag (20 Uhr) kommt der ESV Kaufbeuren.

Sport: Jürgen Kemmner (jük)

Bietigheim-Bissingen - Zwei Vorbereitungsspielen haben die Bietigheim Steelers bereits bestritten, einem 4:2-Sieg bei den Kassel Huskies folgte ein 2:4 beim EC Bad Nauheim. Nun kommt es an diesem Freitag (20 Uhr) zur ersten Partie auf dem Eis der Ege-Trans-Arena seit 224 Tagen – der Eishockey-Zweitligist empfängt im Rahmen des Vorbereitungsturniers Get-Ready-Cup den ESV Kaufbaueren. Gegen die Bayern hatten die Steelers am 6. März in den Pre-Play-offs in der eigenen Halle mit 3:4 verloren, zwei Tage später unterlagen sie in Kaufbeuren 2:3 – damit war die Saison schon vor dem Corona-Lockdown der DEL 2 beendet. Der Saisonstart für die Runde 2020/2021 ist für den 6. November geplant, der Get-Ready-Cup, an dem neben den Steelers und dem ESV auch die Heilbronner Falken und die Ravensburg Towerstars teilnehmen, ist nicht nur als sportlicher Testlauf gedacht, sondern dienst auch zur Überprüfung des Hygienekonzeptes in der Ege-Trans-Arena.

Dort sind allerdings lediglich 500 Zuschauer erlaubt, insgesamt bietet die Eishalle zwar 4517 Plätze (davon 3017 Sitzplätze) – doch die Corona-Abstandsregeln in Baden-Württemberg lassen nicht mehr Fans zu. Anhänger der Gäste sind sogar gänzlich ausgeschlossen. Stand Donnerstag sind noch 100 Tickets verfügbar, die ausschließlich online gekauft werden können (https://www.eventimsports.de/ols/steelers/de/heimspiele/channel/shop/index). Natürlich hätte der Club gerne vor mehr Zuschauern sein Comeback in eigener Halle gegeben, Steelers-Geschäftsführer Volker Schoch betonte, dass Spiele mit weniger als 1500 Fans auf den Tribünen für die Bietigheimer lediglich „Schadensbegrenzung“ seien. Soll heißen, dass damit kein Plus in der Bilanz geschrieben wird. Dennoch betont der Geschäftsführer: „Wir sind jedem Kartenkäufer und jedem Sponsor, der die Steelers in dieser schwierigen Zeit unterstützt, dankbar.“

Die Profis und Trainer Danny Naud freuen sich auf die Heimpremiere nach 224-tägiger Abstinenz, wenngleich der Coach einräumt, dass es noch eine Weile dauern dürfte, bis die Mechanismen im Spiel wieder greifen und ein eigener Rhythmus entsteht. „Wir wollen von Spiel zu Spiel und von Woche zu Woche immer besser werden“, sagt der Kanadier. Im Get-Ready-Cup treffen die Steelers auf den ESV Kaufbeuren (16. Oktober Heim/18. Oktober auswärts) sowie auf die Heilbronner Falken (23. Oktober Heim/1. November auswärts) und die Towerstars aus Ravensburg (25. Oktober auswärts/30. Oktober Heim). Am 6. November beginnt für die Bietigheimer die Hauptrunde der DEL 2 beim EC Bad Nauheim.

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