Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst haben wegen eines Küchenbrands in einem Mehrfamilienhaus in Esslingen am Samstagabend mit einem Großaufgebot ausrücken müssen. Vier Bewohner wurden verletzt.

Esslingen - Ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Esslingen hat am Samstag für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst gesorgt. Wie die Feuerwehr Esslingen berichtet, ging um 20.55 Uhr bei der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst ein Notruf wegen eines Küchenbrands im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses ein. Aus bislang ungeklärter Ursache war dort eine Waschmaschine in Brand geraten.

Feuerwehr rettet mehrere Bewohner aus dem Gebäude

Als die ersten Kräfte der Feuerwehr wenig später am Einsatzort eintrafen, stellten sie eine starke Rauchentwicklung im betroffenen Stockwerk und im Treppenhaus fest, weshalb der Einsatzleiter die Alarmstufe erhöhte. Die Bewohner der darunterliegenden Wohnungen, die sich noch im Gebäude befanden, wurden von der Feuerwehr ins Freie gebracht.

Während die Besatzung eines Löschfahrzeugs umgehend mit der Brandbekämpfung begann, retteten weitere Wehrleute fünf Personen über den verrauchten Treppenraum, eine weitere Person wurde über die Drehleiter der Feuerwehr aus dem Gebäude geholt. Eine fünfte Person, die sich im dritten Obergeschoss befand, wurde in einem rauchfreien Bereich des Gebäudes von der Feuerwehr betreut.

Vier Personen wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen zur Brandursache

Gegen 21.20 Uhr war der Brand gelöscht. Nach umfangreichen Belüftungsmaßnahmen konnten die Bewohner wieder in Ihre Wohnungen zurückkehren. Zur genauen Brandursache liegen derzeit noch keine Angaben vor. Die Kriminalpolizei hat in der Brandwohnung die Ermittlungen dazu übernommen. Die Polizei schätzt den bei dem Feuer entstandenen Schaden auf etwa 50.000 Euro.

Im Einsatz waren insgesamt 55 Feuerwehrleute mit zwölf Fahrzeugen mehrerer Esslinger Feuerwehrabteilungen. Auch der Rettungsdienst und die Polizei waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.